Darum gehts
- Die verheerende Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation forderte 41 Todesopfer
- Gegen das Barbetreiberpaar Jacques und Jessica Moretti wird ermittelt
- Das Feuer wurde durch Sprühkerzen an Champagnerflaschen ausgelöst
«Halt den Mund, ich bin der Chef»
Von Johannes Hillig, Redaktor am Newsdesk
Zwei Monate nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana, bei dem 41 Menschen starben, kommen schockierende Berichte über die Arbeitsbedingungen in den Betrieben des Ehepaars Jacques und Jessica Moretti ans Licht. Laut Unterlagen der Ermittlungen, klagten Angestellte wiederholt über niedrige Löhne, überlange Arbeitszeiten und Mobbing. Das berichtet «24 Heures».
Besonders betroffen: Lucas, ein 22-jähriger Franzose, der für das Restaurant Vieux Chalet in Lens arbeitete. Lucas berichtet, von Dezember 2024 bis September 2025 fast ohne Pause gearbeitet zu haben – oft bis zu 90 Stunden pro Woche. Sein Verdienst lag gerade über dem Mindestlohn, doch nach Abzug der Miete für eine Unterkunft bei den Morettis blieben ihm im Mai 2025 kaum 2000 Franken netto.
«Ich arbeitete von 9 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts, mit einer kurzen Pause von 15 bis 15.30 Uhr, um meinen Hund auszuführen», so Lucas. Mehrere Zeugen bestätigten schriftlich, dass Lucas oft sieben Tage die Woche arbeitete. Gleichzeitig sei das Arbeitsklima rau gewesen. Lucas berichtet von einem Fall, in dem er von Jacques Moretti angeschnauzt wurde. Er soll gesagt haben: «Halt den Mund, ich bin der Chef, bleib an deinem Platz!»
Die Anwälte der Morettis äusserten sich nicht zu den Arbeitsbedingungen. Wenn du mehr zur Verteidigungsstrategie der Morettis wissen magst: Meine Kollegin Qendresa Llugiqi hat die Verhörprotokolle analysiert. Den Artikel findest du hier.
Bundespräsident Guy Parmelin trifft Waadtländer Opferfamilien
Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk
Am Mittwochnachmittag trafen sich Bundespräsident Guy Parmelin und der gesamte Kantonsrat des Kantons Waadt mit den vom Crans-Montana-Unglück betroffenen Familien. «Zwei Monate nach dem Unglück wollte der Kantonsrat mit den Familien sprechen, um ihre Sorgen anzuhören und seine Unterstützung auszudrücken», heisst es dazu in einer Medienmitteilung. Der Kantonsrat kündigt eine Spende von 7 Millionen Schweizer Franken an die Walliser Stiftung «Beloved» an. Die Stiftung wird allen Opfern, ihren Familien und weiteren Betroffenen langfristige finanzielle Unterstützung zukommen lassen.
21 der 41 Toten bei der Brandkatastrophe in der Silvesternacht kamen aus dem Kanton Waadt, genauso wie 28 der mehr als 100 Verletzten. Der Bundespräsident sprach den Anwesenden sein Beileid aus. Er berichtete, er habe Opfer in Spitälern in der Schweiz, Italien und zuletzt in Belgien besucht und mit ihren Angehörigen gesprochen. Durch diese Gespräche habe er das ganze Ausmass der Tragödie, die all diese Menschen erlitten haben, erfassen können. «Mehr als zwei Monate nach dem Brand sind seine Gedanken bei all jenen, die in diesem Feuer ihr Leben oder einen Teil ihres Lebens verloren haben», so die Medienmitteilung.
Parmelin musste sich nach dem Bar-Inferno von Angehörigen auch Kritik anhören. Worum es dabei ging, liest du im Artikel meines Kollegen Raphael Rauch.
Pflegekraft erzählt über intensive Betreuung eines Brandopfers
Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk
Die Brandkatastrophe in Crans-Montana prägte nicht nur das Leben der Opfer und ihrer Familien nachhaltig. Auch Menschen, die zuvor keinerlei Beziehung zum Walliser Bergdorf hatten, wurden von der Katastrophe berührt. Zu diesen Menschen gehört auch Gwenaëlle Morgant. 50 Tage lang begleitete sie ein schwerverletztes Brandopfer bei seiner Behandlung am Marienhospital in Stuttgart.
Die gebürtige Französin kümmert sich im deutschen Spital eigentlich um Angehörige von Sterbenden. Nach der Brandkatastrophe wurde sie allerdings aufgeboten, um Esteban und seine Familie zu betreuen. Der 18-jährige Schweizer aus dem Welschland erlitt in der Silvesternacht schwere Verbrennungen und musste in der Spezialklinik in Stuttgart behandelt werden. «Am Anfang war ich vor allem bei Esteban zum Übersetzen», erzählt Morgant der deutschen Tagesschau. «Er hatte ja einige Operationen und ich war dabei für die Aufklärung.»
Später habe sich die Pflegerin allerdings fast mehr um Estebans Eltern gekümmert, als um den Verletzten selbst. «Sie standen unter Schock. Die Mutter versteht zwar etwas Deutsch, aber nicht die Fachsprache, die im Spital gesprochen wird. Das hat dazu geführt, dass die Eltern wirklich hilflos waren.» Morgant war für die Familie eine Art Trauerbegleitung. Sie machte mit den Eltern etwa Ausflüge oder sie gingen zusammen einkaufen. «Es ist wirklich eine Freundschaft entstanden.»
Am Dienstag konnte Esteban nach 50 Tagen Behandlung aus dem Spital entlassen werden. Zurück in der Schweiz wird er eine Physiotherapie starten. Bei ihrem Abschied konnte er seiner Betreuerin ein ganz spezielles Geschenk überreichen. «Ich hatte ihm zu Beginn Legos geschenkt, die hat er mir zum Abschied zusammengebaut zurück geschenkt», erzählt Morgant. «Das war für mich so schön, auch weil es ein Symbol war. Diese Hände, die so verbrannt waren, konnten plötzlich wieder etwas machen.»
Vaudoise-Chef: «Alle Kosten der Opfer werden gedeckt, daran gibt es keinen Zweifel»
Gut zwei Monate nach der Brandkatastrophe stellt sich immer noch die Frage: Wer zahlt für die vielen Opfer der Silvesternacht in Crans-Montana? Zum ersten Mal hat sich Jean-Daniel Laffely, CEO der Vaudoise Versicherungen, geäussert. In einem Interview mit «24 heures» macht Laffely deutlich: «Alle Kosten der Opfer werden gedeckt, daran gibt es keinen Zweifel.»
Die Betroffenheit im Unternehmen sei gross, sagt der Vaudoise-CEO. Mitarbeitende kannten Opfer, er selbst habe voller Schock auf die Nachricht am 1. Januar reagiert. «Meine erste Reaktion war die eines Familienvaters», sagt er. Besonders erschüttert habe ihn, dass so viele junge Menschen betroffen seien.
Etwa zehn Opfer sind beim Unternehmen versichert. Von der Vaudoise könnten sie volle Unterstützung erwarten, erklärt Laffely: «Wir übernehmen die Heilungskosten, die bei so schweren Verletzungen ein Leben lang anfallen können. Gleichzeitig decken wir den Verdienstausfall, bis die Invalidenversicherung ihre Entscheidung getroffen hat.» Anschliessend soll diese Hilfe in eine Rente umgewandelt werden.
«Wir wollten, dass die betroffenen Familien absolut keinen Franken aus eigener Tasche bezahlen müssen», betont er. Insgesamt geht der Vaudoise-CEO von einer Gesamtdeckung zwischen 600 Millionen und 1 Milliarde Franken aus. «Die endgültige Rechnung hängt jedoch stark von den einzelnen Fällen ab, sodass es derzeit schwierig ist, genaue Zahlen zu nennen», präzisiert er.
«Ein Barbetreiber ist kein Brandexperte»: Moretti-Anwälte kritisieren «Lynchjustiz»
Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk
Die Anwälte der Inferno-Wirte gehen in die Offensive: In einem Interview mit «Le Nouvelliste» haben sich die Vertreter von Jacques und Jessica Moretti zum Umgang mit dem Betreiberpaar nach der Brandkatastrophe geäussert.
Gleich zu Beginn des Interviews stellt Anwältin Yaël Hayat klar: «Es handelt sich um einen Unfall. Und wenn man von einem Unfall spricht, bedeutet das, dass niemand diese Tragödie gewollt hat, so schrecklich sie auch sein mag.»
Anwalt Patrick Michod übt Kritik daran, dass die Ermittlungen in eine gezielte Richtung laufen würden: «Teile der Ermittlungen sickern einseitig und voreingenommen durch und das ist problematisch. Sie tragen zu dem Eindruck bei, dass die Morettis bestimmte Dinge vertuschen wollen, was völlig falsch ist.»
Hayat sprach zudem von einer «Reihe von Falschinformationen». «Emotionen dürfen nicht in Verleumdungen oder Lynchjustiz gegen die Morettis oder irgendjemanden anderen ausarten», sagt sie.
Auch zur Konfrontation der Morettis durch Angehörige der Opfer vor einer Befragung in Sitten Mitte Februar äussert sich Hayat: «Wer hätte eine solche Racheaktion ahnen können, wenn man Ihnen ein gewaltfreies Treffen ankündigt? Es war eine Szene aus einer anderen Zeit, die niemals hätte passieren dürfen.» Die Anwältin spricht davon, dass Grenzen überschritten worden seien. Wie stark der Tumult in Sitten die Grenze zur Selbstjustiz ausdehnte, hat mein Kollege Lino Schaeren in diesem Beitrag analysiert.
Die Moretti-Anwälte appellieren: «Wir verlangen nicht, dass die Scheinwerfer, die auf sie gerichtet sind, ausgeschaltet werden, sondern dass andere eingeschaltet werden.» Heisst: Neben den Wirten sollte der Fokus auch auf die Verantwortlichen bei Gemeinde und Kanton gelegt werden. Konkret spricht Michod hier den Akustikschaum an: «Drei Personen wurden beauftragt, ihre Arbeit zu kontrollieren, und keine einzige sagte, dass dieser Schaum gefährlich ist. Ein Barbetreiber ist kein Brandexperte.»
Hugo H. schützte seine Verlobte mit seinem Körper vor den Flammen
Von Sandra Marschner, Redaktorin Newsdesk
«Körperlich geht es mir immer besser, auch wenn die Schmerzen anhalten, weil der Heilungsprozess sehr langsam verläuft», sagt Brandopfer Hugo H. (19) im Gespräch mit dem Sender TF1. In der Silvesternacht im Le Constellation erlitt der Reservespieler in der französischen Fussballmannschaft Quevilly-Rouen Métropole schwerste Verbrennungen.
Anderthalb Monate lang kämpfte er auf der Intensivstation, die Ärzte bezeichnen ihn als Wunder. Nach wie vor leide der Teenager unter plötzlichen, blitzartig auftretenden Schmerzstössen, schildert er dem Sender.
«Ich habe Verbrennungen an beiden Händen, die Hälfte meines Ohres ist geschmolzen», beschreibt der 19-Jährige. 30 Prozent seines Körpers verbrannten, auch sein Rücken und linker Arm sind betroffen. Mittlerweile wird H. in einem Rehabilitationszentrum behandelt. Bereits neunmal wurde dem 19-Jährigen Haut transplantiert.
Die Schmerzen unerträglich: «An die ersten zwei Wochen habe ich keinerlei Erinnerung. Ich erinnere mich vor allem an die Verbände, an die Verbandswechsel», sagt er. «Selbst ich hätte mir, bevor ich verbrannt wurde, nie vorstellen können, dass es so einen Schmerz gibt.»
In der Silvesternacht war der Teenager mit vier Freunden im Le Constellation. Als die Flammen um sich schlugen, galt sein erster Gedanke seiner Verlobten, die sich oben befand. Dort habe er sie auf dem Boden liegend gefunden. «Entweder ich gehe und überlebe, oder ich tue etwas für sie. Also habe ich schliesslich nicht lange überlegt und bin auf sie geklettert, um sie vor dem Feuer zu schützen», erzählt er. Seine Verlobte erlitt nur leichte Verbrennungen.
«Dachte, Stefan sei unten und werde das Nötige tun»
Von Natalie Zumkeller, Redaktorin am Newsdesk
Wie ein Befragungsprotokoll von Jessica Moretti zeigt, ist die Barbesitzerin in der verheerenden Brandnacht wohl aus ihrem Lokal geflohen, ohne auf den Security-Mann Stefan Ivanovic (†31) Rücksicht zu nehmen. Das berichtet «20 Minuten».
Als sie den Brand entdeckte, soll sie geschrien haben, dass alle raus sollen. «Als ich mich umdrehe, sind da Flammen, alles ist orange, man sieht das Ende nicht mehr. Ich wollte, dass die Leute rausgehen. Ich wollte ihnen nicht entgegengehen. Und ich dachte, Stefan sei unten und werde das Nötige tun; er war extrem kompetent.»
Sie selbst verliess das Lokal ebenfalls. «Ich ging hoch; ob ‹sofort› weiss ich nicht mehr. Ich drehe mich um, sehe Flammen, denke an Stefan unten und daran, oben die Securities zu warnen, und ich gehe hoch, um Alarm zu schlagen und die Feuerwehr zu rufen.»
Auch Ivanovic hätte fliehen können, blieb jedoch zurück, um Gäste in der brennenden Bar zu retten. Seinen Mut bezahlte er mit dem Leben. Bei seiner Beerdigung in Serbien wurde er als Held von Crans-Montana gewürdigt.
Verbrennungen an 60 Prozent ihres Körpers: Elsa R. ist ausser Lebensgefahr
Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk
Sie haben gebangt, gekämpft, gelitten: Nun können die Eltern von Brandopfer Elsa R.* (15) endlich aufatmen. Wie sie der italienischen Zeitung «Corriere della Sera» bestätigen, befindet sich die Schülerin ausser Lebensgefahr.
Elsa wurde seit der Brandkatastrophe von Crans-Montana in einem Zürcher Spital behandelt. «Elsa ist ausser Lebensgefahr. Sie kehrt heute nach Turin zurück. Wir sind überglücklich», erzählt Vater Lorenzo.
Die Jugendliche erlitt Verbrennungen an über 60 Prozent ihres Körpers. Sie galt als das am schwersten verletzte italienische Opfer. Sie wurde in den vergangenen zwei Monaten mehrfach operiert. Ende Januar wachte sie aus dem Koma auf.
Für Elsa R. beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. In diesem Artikel meines Kollegen Mattia Jutzeler erfährst du, wie die Behandlung von Brandverletzten normalerweise abläuft und worauf Ärzte in den ersten Stunden am meisten achten.
* Name bekannt
Treffen in Bern: Italien fühlte sich von der Schweiz «respektlos» behandelt
Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk
Die Erwartungen an das Treffen vergangene Woche waren gross: Die Walliser und die italienische Staatsanwaltschaft haben sich in Bern getroffen und beschlossen, die Zusammenarbeit zur Aufklärung der Brandnacht von Crans-Montana gemeinsam voranzutreiben. Meine Kollegin Céline Zahno hat hier über das Treffen berichtet.
Nun zeigen Recherchen der «NZZ»: Das Treffen rund um Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud und dem obersten römischen Ankläger Francesco Lo Voi lief offenbar deutlich konfliktreicher als öffentlich dargestellt.
Laut einer anonymen Quelle aus offiziellen Kreisen in Italien hätten sich Vertreter des Bundesamts für Justiz gegenüber den fünf italienischen Gästen «respektlos» verhalten. Zentraler Streitpunkt sei die Einrichtung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe gewesen, die Italiens Regierung seit Wochen fordert.
Das Bundesamt für Justiz erklärte hingegen gegenüber RTS, Italien habe bis heute keinen Antrag für eine solche Gruppe gestellt.
Der «NZZ» liegt hingegen eine E-Mail der Staatsanwaltschaft Rom vom 30. Januar vor, in der sie ihre «Bereitschaft» zur Bildung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe betont habe. Das Bundesamt für Justiz habe geantwortet, die mögliche Bildung solle am Treffen in Bern diskutiert werden. Öffentlich erwähnt wurde das Thema am vergangenen Donnerstag jedoch nicht.
Die italienische Quelle behauptet, in Bern sei sehr wohl ein Antrag gestellt, vom Bundesamt für Justiz jedoch abgelehnt worden. Man habe abgemacht, den Konflikt in der Öffentlichkeit nicht weiter zu thematisieren.
Auf Anfrage der «NZZ» will sich das Bundesamt für Justiz nicht zu den Inhalten des Treffens äussern. Es hält fest, dass der erwähnte E-Mail-Austausch mit der Staatsanwaltschaft Rom «vertraulich und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt» gewesen sei. Gleiches gelte auch für das Treffen in Bern. Die Walliser Staatsanwaltschaft reagierte ebenfalls nicht auf eine Anfrage der «NZZ».
Morettis offen für Gedenkstätte auf Grundstück von Le Constellation
Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk
Vor gut zwei Wochen wurden Jacques und Jessica Moretti mehrere Stunden lang bei der Staatsanwaltschaft in Sitten verhört. Es waren dramatische Szenen. Vor dem Eingang wurde das Ehepaar von den trauernden Familien der Brandopfer konfrontiert. Blick-Reporter Martin Meul war ebenfalls vor Ort und berichtete über den Tumult.
Mehrere internationale Medien haben mittlerweile Einblicke in die Protokolle des Verhörs erhalten. Darunter die italienische Zeitung «La Repubblica». So wurden die Morettis offenbar von einer Anwältin gefragt, ob sie bereit wären, das Grundstück der Inferno-Bar Le Constellation für die Errichtung eines Denkmals zu spenden. «Absolut ja», soll Jacques Moretti darauf geantwortet haben. «Ich stimme zu, obwohl wir noch nicht darüber nachgedacht haben.»
Jacques Moretti soll beim Verhör ausserdem klargestellt haben, dass seine 200'000-Franken-Kaution «kein Geschenk» war. «Jemand hat dieses Geld für mich aufgebracht.» Die Identität dieser Person solle aber geheim bleiben.