Fehlermeldung für Triebwerk
Swiss-Maschine fliegt nach über vier Stunden nach Zürich zurück

Auf Flightradar24 war am Sonntag zu sehen, wie ein Airbus der Swiss nach 4,5 Stunden Flugzeit umdrehte und nach Zürich zurückflog. Statt in Delhi sind die Passagiere wieder zurück am Ursprungsort. Gründe für den Entscheid gab es mehrere.
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Eine nach Indien gestartete Maschine der Swiss kehrte nach einigen Stunden nach Zürich zurück. (Archivbild)
Foto: Sven Thomann
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Angela RosserJournalistin News

Aviatik-Fans fällt sofort auf, wenn am Himmel etwas nicht nach Plan läuft. So meldete ein Leserreporter der Blick-Redaktion, dass eine Swiss-Maschine, die auf dem Weg nach Delhi war, wieder umdrehte und auf dem Weg zurück nach Zürich war.

Auf der Website der Airline stand als Erklärung «Betriebliche Gründe». Mediensprecherin Nicole Meier erklärt, was es mit diesen auf sich hat.

«Mögliche feste Partikel»

«Auf Flug LX2646 von Zürich nach Delhi hat das Überwachungssystem des Treibstoff-/Ölkreislaufs mögliche feste Partikel im Treibstoff zu Triebwerk 1 gemeldet. Zudem zeigte das Triebwerksüberwachungssystem eine Fehlermeldung für Triebwerk 1 an», sagt sie.

Den möglichen Fehler an einer Aussenstation zu behen, hätte möglicherweise schwierig werden können. «Deshalb hat die Crew in Absprache mit den Fachleuten am Boden beschlossen, den Airbus nach Zürich zurückzuholen».

Die Ursache ist aber noch nicht abschliessend geklärt, ergänzt Meier. «Es ist möglich, dass das System eine Warnmeldung ausgelöst hat, ohne dass tatsächlich Partikel vorhanden waren.»

Sand, Staub oder Eis

Bei festen Partikeln könne es sich um Sand, Staub oder Eis durch kondensiertes Wasser handeln. Auch organische Ablagerungen können hinter den Partikeln stehen.

«Unsere Fachleute leeren und reinigen die Flugzeugtanks regelmässig und kontrollieren den Treibstoff unter anderem beim Tanken», sagt Meier. Darüber hinaus werde das System an verschiedenen Punkten überwacht und durch Sensoren kontrolliert. 

Ein unkontrolliertes Vorkommen solcher Partikel könnte theoretisch gefährlich sein, so Meier. «Damit Partikel gar nicht erst zu einem Problem werden, gelten in der Aviatik sehr strenge Unterhalts- und Kontrollvorschriften.»

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Verständnis für Unsicherheiten

Die 151 Passagiere wurden auf die nächstmöglichen Verbindungen umgebucht, versichert Meier. Auch der Rückflug von Delhi nach Zürich mit 218 Passagieren musste gestrichen werden. 

«Wir verstehen, dass eine solche Situation für unsere Fluggäste mit Unannehmlichkeiten und Unsicherheiten verbunden ist, und bedauern dies sehr», sagt sie. 

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