Schreckmoment auf Ferienflug
Pilot erleidet mitten in der Luft Herzinfarkt

Drama über den Wolken: Ein Jet2-Pilot erlitt auf 9000 Metern einen Herzinfarkt. Flug LS1266 von Teneriffa nach Birmingham musste anschliessend notlanden.
Kommentieren
1/2
Eine Maschine von Jet2 musste in Porto notlanden.
Foto: Screenshot X

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jet2-Pilot erlitt auf 9000 Metern Herzinfarkt
  • Airbus A321 landete notfallmässig in Porto; Passagiere warteten 13 Stunden
  • Über 200 Passagiere ohne Unterkunft, Ersatzpilot aus Manchester eingeflogen
RMS_Portrait_AUTOR_332.JPG
Janine EnderliRedaktorin News

Schock auf einem Flug von Teneriffa nach Birmingham: Wie britische Medien berichten, erlitt ein Pilot der Airline Jet2 mitten im Flug einen Herzinfarkt – und das auf 9000 Metern!

Der Airbus A321 musste in der Nacht auf Donnerstag in Portugal notlanden, nachdem der Kapitän plötzlich über «Unwohlsein» geklagt habe. Umgehend suchten die Crewmitglieder an Bord nach Passagierinnen und Passagieren mit medizinischen Kenntnissen. 

«Mein Kind weinte»

Eine Passagierin berichtete der «Irish Sun», wie sie den Schreckmoment erlebt hatte. Ihr zweijähriges Kind habe angefangen, zu weinen, als «die Lichter zu blinken begannen» und das Flugzeug «so schnell an Höhe verlor». Sie sagte, die Besatzung sei «sichtlich aufgebracht» gewesen und habe «nach einem Arzt gesucht». 

Nach der Landung, die der restlichen Cockpit-Besatzung ohne Zwischenfälle gelang, eilten Rettungssanitäter zum Flugzeug und versorgten den Mann, bevor er ins Spital gebracht wurde. 

Ersatzpilot musste eingeflogen werden

Anschliessend kam es zu chaotischen Zuständen. Die über 200 Passagiere mussten stundenlang am Flughafen Francisco Sá Carneiro in Porto ausharren, bis ein Ersatzpilot verfügbar war. Ein Passagier berichtete der Zeitung «The Irish Sun»: «Wir sassen über 13 Stunden lang ohne Unterkunft in Portugal fest. Über eine Stunde lang liessen sie uns nicht aus dem Flugzeug.» Einige kritisierten, die Airline habe aus Kostengründen keine Hotels organisiert.

Die Fluggesellschaft flog daraufhin einen Piloten von Manchester nach Porto, damit die gestrandeten Passagiere nach Hause kommen konnten. Die Airline bestätigte später, dass der Pilot im Cockpit über Unwohlsein geklagt habe. 

Swiss-Copilot erleidet medizinischen Notfall

Jet2 betonte, die Sicherheit der Passagiere sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, und entschuldigte sich für die Verspätung.

Auch auf einem Swiss-Flug kam es erst kürzlich zu einem medizinischen Notfall. Der Airbus A330 auf dem Weg von Seoul nach Zürich musste in Kasachstan notlanden. Der Co-Pilot war an Bord kollabiert. Glücklicherweise waren drei Ärzte an Bord, die dem Mann zur Hilfe eilen konnten. 

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen