Dahinter stecken Betrüger
Vorsicht vor dieser angeblichen Migros-Umfrage

Ein gefälschtes E-Mail, das angeblich von der Migros stammt, lockt mit einer Gratis-Lebensmittelbox im Wert von 49.90 Franken. Dahinter verbirgt sich eine Betrugsmasche, warnt die Polizei und mahnt zur Vorsicht bei Links und persönlichen Daten.
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Das gefälschte Mail kommt angeblich vom Migros-Kundenservice.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Migros-Umfrage entpuppt sich als Betrug, warnt die Cybercrimepolice in der Schweiz
  • Betrüger verlangen persönliche Daten und Kreditkartendetails auf gefälschter Website
  • Lebensmittelbox im Wert von 49.90 Franken als Lockmittel für Opfer
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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Ein angebliches E-Mail vom Migros-Kundenservice verspricht eine Belohnung fürs Ausfüllen einer Umfrage. Doch Vorsicht: Dahinter steckt eine fiese Betrugsmasche.

Was wie ein offizielles Mail aussieht, ist in Wahrheit ein Online-Betrugssystem, warnt Cybercrimepolice.

Gefälschte Umfrage

Das Angebot klingt verlockend: Wer mitmacht, soll gratis eine Lebensmittelbox im Wert von 49.90 Franken erhalten. Klickt man auf «Umfrage starten», wird man auf eine gefälschte Migros-Website geleitet.

Auf der Website soll man einen Fragebogen zum Einkaufen bei Migros ausfüllen. Sobald die Umfrage abgeschlossen ist, kann man die Lebensmittelbox anfordern. 

Im folgenden Schritt muss man persönliche Daten angeben. Auch nach Kreditkartendetails wird gefragt – die Gratis-Box soll nun doch einen kleinen Geldbetrag kosten. Wer seine Daten eingibt, läuft Gefahr, dass die Karte höher als angegeben belastet wird. Auch weitere Buchungen können erfolgen.

Wie schütze ich mich?

  • Solltest du das Umfrage-Mail erhalten, klicke nicht auf den Link, sondern leite es an feedback@cybercrimepolice.ch weiter und lösche es dann.
  • Kontrolliere bei Websites mit Bezahlvorgängen immer die URL auf ihre Richtigkeit.
  • Klicke niemals auf Links in Mails oder SMS, wenn dir der Absender nicht bekannt ist.
  • Gib niemals private Daten und Kreditkartendaten an Websites weiter ohne vorgängige Abklärung.
  • Frage im Zweifelsfall beim Unternehmen nach.

Was tun im Betrugsfall?

  • Informiere deine Bank und lass die Kreditkarte sperren.
  • Solltest du deine Adresse angegeben haben, kontrolliere in nächster Zeit deinen Briefkasten auf ungewöhnliche Bestellungen und Rechnungen.
  • Solltest du auf den Betrug hereingefallen sein, kannst du bei der lokalen Kantonspolizei Anzeige erstatten.
  • Halte dich stets über neue Betrugsmaschen auf dem Laufenden – sie werden ständig weiterentwickelt.
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