Darum gehts
- 80,5 Prozent nordafrikanischer Asylsuchender 2024 in Strafverfahren erfasst
- Algerier (18) verletzt jetzt Gleichaltrigen mit Stichwaffe in Basel
- Kantonspolizei nimmt ihn fest
Kürzlich berichtete Blick, dass 80,5 Prozent der nordafrikanischen Asylsuchenden in der Schweiz 2024 mindestens einmal als Beschuldigte in einem Strafverfahren erfasst worden sind. Das zeigt eine interne Auswertung des Staatssekretariats für Migration (SEM). Am Dienstagmittag floss ein weiterer Fall eines Nordafrikaners in die diesjährige Kriminalitätsstatistik ein.
Gegen 12.50 Uhr hat ein Algerier (18) am Unteren Rheinweg einen Gleichaltrigen verletzt. Das vermeldet die Kantonspolizei Basel-Stadt.
Algerier (18) zückt Stichwaffe
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte das Gewaltopfer ins Spital. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte die Kantonspolizei Basel-Stadt den Tatverdächtigen wenig später anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen. Die Staatsanwaltschaft wird dem Zwangsmassnahmengericht für ihn Untersuchungshaft beantragen.
Zwischen dem mutmasslichen Täter und dem Opfer war es zu einer Auseinandersetzung gekommen, an der noch weitere Personen beteiligt sein könnten. Wie und warum es zum Streit kam, ist noch unklar. Der Beschuldigte verletzte sein Opfer mit einer Stichwaffe und flüchtete. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft telefonisch unter 061 267 71 11 oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.