Am Zoll aufgeflogen
Mann schmuggelt Hunderte Kilo Gurken und Gewürze

Bei einer Zollkontrolle untersuchten die Beamten einen Lieferwagen mit Zürcher Kennzeichen. Geladen hatte das Fahrzeug fast eine Tonne Lebensmittel – unverzollt. Der Fahrer gab an, die Ware für ein Schweizer Geschäft transportiert zu haben.
Kommentieren
1/2
Für die unverzollte Ware hatte der 35-Jährige keinen Kaufbeleg.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Am 3. April stoppte Zoll 938 kg Schmuggelware in Ramsen, Schaffhausen
  • Ein 35-jähriger Syrer transportierte unverzollte Lebensmittel für ein Schweizer Geschäft
  • Fahrer zahlte 2000 Franken Strafe und Abgaben laut Bundesamt für Zoll
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Angela_Rosser_Journalistin NewsDesk_Ringier AG_2-Bearbeitet.jpg
Angela RosserJournalistin News

Beim Grenzübergang in Ramsen im Kanton Schaffhausen ging den Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) ein 35-jähriger Mann ins Netz.

Bei der Kontrolle am Abend des 3. April kontrollierten die Beamten einen Lieferwagen mit Zürcher Kennzeichen, und dieser hatte es in sich – wortwörtlich. Wie das BAZG in einer Mitteilung schreibt, war das Fahrzeug mit fast einer Tonne unverzollten Lebensmitteln beladen und listet die Fracht auf.

Unter anderem befanden sich im Lieferwagen 276 Kilo Gurken, 252 Kilo Gewürze, 164 Kilo Gemüsekonserven sowie Olivenöl und Poulet in Dosen.

Ware für ein Geschäft in der Schweiz

Das Gesamtgewicht der Schmuggelware belief sich auf satte 938 Kilo. Gekauft habe der Fahrer, ein 35-jähriger Syrer, die Ware in Deutschland und für ein Schweizer Geschäft transportiert. Einen Kaufbeleg konnte er nicht vorweisen.

Der Mann musste die nachträglich erhobene Mehrwertsteuer und die Zollabgaben in der Höhe von 1000 Franken bezahlen. Weiter kassierte er auch noch eine Busse in gleicher Höhe. Danach wurde er aus der Kontrolle entlassen, teilt das Bundesamt mit.

Ein Drittel der Bundeseinnahmen kommen von der Grenze

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit übernimmt Schutz- und Kontrollfunktionen an der Grenze. Weiter erhebt das Amt Zölle und Abgaben und trägt rund einen Drittel der gesamten Bundeseinnahmen. «Mit der Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität und irregulärer Migration leistet das BAZG auch einen Beitrag zur Sicherheit der Schweiz», heisst es in der Mitteilung weiter.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen