Weil viele Ausländer wegziehen
Zuwanderung in die Schweiz geht zurück

Die Schweiz verzeichnet einen Rückgang der Nettozuwanderung: Im ersten Halbjahr 2026 sank sie um 12,5 Prozent auf 29'884 Personen. Der Arbeitsmarkt bleibt der Hauptgrund für einen Umzug in die Schweiz.
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Die Nettozuwanderung in die Schweiz sinkt.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nettozuwanderung sinkt um 12,5 Prozent im ersten Halbjahr 2026
  • Hauptgrund bleibt der Schweizer Arbeitsmarkt laut Staatssekretariat für Migration
  • 29'884 Personen wanderten netto in die Schweiz ein
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Tobias BruggmannRedaktor Politik

In die Schweiz ziehen weniger Ausländerinnen und Ausländer. «In den ersten sechs Monaten dieses Jahres nahm die Nettozuwanderung gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 12,5 Prozent auf 29'884 Personen ab», schreibt das Staatssekretariat für Migration. «Ende Juni 2026 lebten 2'432'444 Ausländerinnen und Ausländer dauerhaft in der Schweiz.»

Zwar sind im ersten Halbjahr noch immer rund 74'000 Menschen in die Schweiz zugewandert. Das sind 2,9 Prozent oder 2200 Personen weniger als im gleichen Zeitraum 2025. Doch gleichzeitig nimmt die Auswanderung seit 2023 stetig zu. Rund 39'000 Personen haben die Schweiz verlassen, das sind 1600 Personen mehr als im ersten Halbjahr 2025. 

Arbeitsmarkt wichtigster Faktor

Der grösste Teil der Zu- und Abwanderung kommt von Leuten aus den EU-Ländern sowie den Efta-Staaten wie zum Beispiel Norwegen. Sie machen mehr als zwei Drittel der gesamten Zuwanderung aus.

«Wichtigster Faktor für die Attraktivität der Schweiz als Zuwanderungsland ist nach wie vor der Arbeitsmarkt», heisst es in der Medienmitteilung weiter. So ist sie bei über vier von fünf Zugewanderten aus den EU- und Efta-Staaten der Grund. 

Gleichzeitig gibt es weniger neue Grenzgängerbewilligungen und auch weniger Kurzaufenthalte.

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