Darum gehts bei der Nachhaltigkeits-Initiative
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10-Millionen-Schweiz:Darum gehts bei der Nachhaltigkeits-Initiative

Was heisst das für die Abstimmung?
10-Millionen-Initiative treibt Volk in Scharen an die Urne

Die 10-Millionen-Initiative, über welche die Schweiz am Sonntag abstimmt, polarisiert. Und sie lockt die Stimmbevölkerung in Scharen an die Urne. Es zeichnet sich eine hohe Stimmbeteiligung ab. Die Mobilisierung dürfte entscheidend sein.
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Die SVP will verhindern, dass die Schweizer Bevölkerung vor 2050 auf über 10 Millionen steigt.
Foto: URS FLUEELER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Am 14. Juni stimmt die Schweiz über zwei Vorlagen ab
  • Stimmbeteiligung bisher bei bis zu 53,5 Prozent in Zürich
  • Erwartete landesweite Stimmbeteiligung laut Schätzungen bei rund 54 Prozent
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Daniel BallmerRedaktor Politik

Der Abstimmungskampf ist längst auf der Zielgeraden. Am Sonntag stimmt die Schweiz über die 10-Millionen-Initiative und das neue Zivildienstgesetz ab. Und es zeigt sich: Gerade die SVP-Initiative elektrisiert das Stimmvolk.

So zeichnet sich eine sehr hohe Stimmbeteiligung ab, wie eine Blick-Umfrage bei mehreren Stadt- und Gemeindeverwaltungen zeigt. Schätzungen gehen von einem landesweiten Wert von letztlich etwa 54 Prozent aus – deutlich über dem langjährigen Schweizer Durchschnitt von rund 45 Prozent.

Mobilisierung dürfte entscheidend sein

Die Stimmbeteiligung dürfte zum wichtigen Faktor werden. Allgemein wird von einem eher knappen Rennen ausgegangen. Die Mobilisierung der Lager wird entscheidend sein.

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Zum Vergleich: Bei der Masseneinwanderungs-Initiative 2014 gingen knapp 56,6 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne.

In der Stadt St. Gallen liegt der briefliche Rücklauf bisher bei 39,3 Prozent. Hinzu kommen 6 Prozent via E-Voting. Macht summa summarum 45,3 Prozent. Das ist klar über dem historischen Durchschnittswert von 28 Prozent. Gerechnet wird damit, dass die Stimmbeteiligung letztlich bei 55 Prozent landen wird.

Noch etwas höher ist das Interesse in Basel-Stadt. Dort liegt die Stimmbeteiligung bereits bei 54,8 Prozent und dürfte zuletzt gegen 58 Prozent erreichen – klar überdurchschnittlich. Ähnlich in der Stadt Bern. Bis jetzt liegt der Rücklauf bei 47,8 Prozent – ebenfalls deutlich über dem Wert der letzten paar eidgenössischen Abstimmungen.

Mobilisierung in Städten und auf dem Land ähnlich

In der Gemeinde Schwyz liegt die Rücklaufquote bisher bei 50,85 Prozent. «Wir rechnen damit, dass die Stimmbeteiligung rund 60 Prozent betragen wird», sagt Gemeindeschreiber Michael Schär.

In der Stadt Zürich haben sogar noch mehr Stimmbürgerinnen und -bürger ihre Unterlagen bereits brieflich abgegeben: 53,5 Prozent. Eine hohe Stimmbeteiligung von 60 Prozent erwarten die Gemeindebehörden von Davos GR. Bisher hätten schon 48,1 Prozent der 6649 Stimmberechtigten ihre Stimmen abgegeben.

Die Mobilisierung scheint in Städten und auf dem Land ähnlich stark zu sein – ein wichtiger Punkt. Wie Umfragen gezeigt haben, ist eine Mehrheit der Landbevölkerung eher für die Initiative, während die Städter mehrheitlich dagegen sind.

So sind etwa in Konolfingen bis am Donnerstag rund 1800 Abstimmungscouverts eingegangen. In der Berner 5500-Seelen-Gemeinde entspricht das einer Stimmbeteiligung von etwa 42,8 Prozent.

Das alles sind hohe Zahlen. Vom Rekord aber sind sie noch immer weit entfernt. Dieser ist schon 34 Jahre alt: 1992 hatten sich beim Nein zum EWR-Beitritt 78,7 Prozent an der Abstimmung beteiligt.

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