Darum gehts
- Kundgebung am 11. April vor US-Botschaft in Bern organisiert
- Trump lobt Protest mit iranischen Teilnehmern auf Truth Social
- Reza Pahlavi im Fokus, Sender Manoto TV berichtet
«Thank you, President Trump», prangt auf einem der Plakate, während im Hintergrund iranische und US-Flaggen wehen. Auf einem weiteren Banner wird Reza Pahlavi als «Architekt des Friedens» gefeiert. Videos in den sozialen Medien dokumentieren eine Kundgebung, die am Samstag vor der US-Botschaft in Bern stattfand.
US-Präsident Donald Trump (79) höchstpersönlich würdigt die Kundgebung auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. «Pro-Trump- und Pro-USA-Kundgebung in Bern mit grosser iranischer Beteiligung und Pro-Trump-Plakaten», schreibt er. «Befürworter des Vorgehens der USA im Iran, darunter viele Iraner, versammelten sich heute in Bern zu einer friedlichen Demonstration.»
Das Foto stamme von «Callista», so Trump – gemeint ist Callista Gingrich (60), die US-Botschafterin in Bern. Sie teilte ein entsprechendes Foto auch auf ihrem Instagram-Profil.
Monarchistischer Sender berichtet
Diverse Videos von der Kundgebung kursieren auf Instagram. Einige User, die offenbar an der Demo teilgenommen haben, bezeichnen sich online als Monarchisten und Unterstützer von Reza Pahlavi (65), Sohn des ehemaligen Schahs von Persien.
Auch Manoto TV, ein persischsprachiger Sender mit Sitz in London, berichtete über die Versammlung. Der Sender unterstützt den ehemaligen Kronprinzen Reza Pahlavi. Bloomberg bezeichnete den Sender kürzlich als «monarchistisch, regimekritisch und pro-israelisch».
Auf Anfrage von Blick bestätigt die Kantonspolizei Bern die bewilligte Kundgebung vor der US-Botschaft. «Die Polizei war vor Ort, und aus polizeilicher Sicht ist alles friedlich abgelaufen», heisst es von der Medienstelle. War die US-Botschaft bei der Organisation der Demo involviert? Dazu äussert sich die Kantonspolizei nicht. Zu den Antragsstellern könne man keine Angaben machen.