Spinnen bringen Brandalarm zum Spinnen
Achtbeiner sorgen ständig für Brandalarm auf Kapellbrücke

Die Luzerner Kapellbrücke hat seit dem verheerenden Inferno im Jahr 1993 Brandmelder. Doch diese spinnen – wegen Spinnen.
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Die Kapellbrücke in Luzern wird immer wieder von Feueralarmen heimgesucht.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Spinnen lösen seit Monaten Feueralarme auf der Kapellbrücke in Luzern aus
  • Brandmelder reagieren auf Spinnennetze, Feuerwehr rückte bereits 19 Mal aus
  • Stadt Luzern plant, technische Lösungen bis Sommer 2027 zu entwickeln
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Tobias BruggmannRedaktor Politik

Die Kapellbrücke gehört zu Luzern wie Fasnacht und Chügelipastete. Doch seit Monaten beschäftigt sie die lokale Feuerwehr. Seit Beginn des Hitzesommers musste die Feuerwehr ganze 19 Mal wegen eines Feueralarms ausrücken. Zahlreiche Brandmelder haben angeschlagen, wie die «Luzerner Zeitung» zuerst berichtete. Schuld daran ist aber nicht eine drohende Feuersbrunst, sondern Spinnen. 

«Bei einem automatischen Brandalarm, der durch einen Brandmelder ausgelöst wird, sind auf der Kapellbrücke fast immer kleine Spinnen der Grund, die im Innern des Melders Netze bauen; und diese Netze aktivieren dann den Melder», so der ehemalige Feuerwehrkommandant Theo Honermann gegenüber der Zeitung. Die Feuerwehr muss die Melder jeweils entfernen und reinigen. Wegen der hohen Temperaturen hat es mehr Spinnen als üblich. 

Stadt sucht Lösung

Nun will die Stadt die Häufungen untersuchen. Eine technische Lösung gebe es bislang noch nicht. Dafür werden jetzt die Brandmelder gesammelt, geöffnet und analysiert, wie Projektleiter Guido Hürlimann von der Stadt Luzern gegenüber der «Luzerner Zeitung» erklärt. 

«Auf Basis dieser Erkenntnisse werden im Herbst die möglichen technischen Massnahmen definiert und anschliessend umgesetzt.» Bis kommenden Sommer soll die Zahl der Fehlalarme reduziert werden. 

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