Heute wählt die grösste Stadt
Hat die FDP in Zürich noch eine Chance?

Wer folgt auf Zürichs Stadpräsidentin Corine Mauch? Wie links bleibt Zürich? Und schnappen sich die Grünen im Stadtrat einen dritten Sitz auf Kosten der FDP oder der SP? Heute wählt Zürich die Stadtregierung und das Parlament neu. Blick berichtet live ab 12 Uhr.
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Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) hört auf.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zürich wählt am Sonntag neuen Stadtpräsidenten und Stadtrat
  • SP-Kandidat Raphael Golta gilt als Favorit
  • 125 Parlamentssitze: 1081 Kandidaten, aktuell SP 37 und FDP 23 Sitze
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Lucien FluriCo-Ressortleiter Politik
07:55 Uhr

Erste Resultate werden um 15 Uhr erwartet

Blick berichtet live über die neusten Resultate aus Zürich. Am Mittag schliessen die Urnen. Die ersten Resultate werden ab 15 Uhr erwartet. 

Ende des Livetickers

Ist schon alles gelaufen, oder gibt es doch noch eine Überraschung? Wenn Zürich am Sonntag einen neuen Stadtpräsidenten wählt, gibt es eigentlich nur eine Frage: Kann SP-Kronprinz Raphael Golta (50) seine Verfolger deutlich distanzieren?

Jedenfalls zweifelt in der grössten Schweizer Stadt kaum jemand, dass der langjährige Stadtrat am Sonntag mit Abstand das beste Resultat machen dürfte. Im zweiten Wahlgang könnte er dann den Sitz von Corine Mauch (65, SP) verteidigen.

Auch in anderen Zürcher Gemeinden wird es spannend

Nicht nur in Zürich wird gewählt. In mehreren Zürcher Gemeinden kommt es zu spannenden Wahlen. In einigen Gemeinden ging es im Vorfeld drunter und drüber. 

Spannend wird es zum Beispiel in der zweiten grossen Zürcher Stadt, in Winterthur. Der langjährige Stadtpräsident Michael Künzle (61, Mitte) tritt ab, ebenso GLP-Stadträtin Katrin Cometta. Fünf Bisherige treten erneut an. Eine ganze Reihe neue Kandidierende wollen ebenfalls mitregieren: Zehn Kandidierende duellieren sich um die sieben Sitze. 

Nicht nur in Zürich wird gewählt. In mehreren Zürcher Gemeinden kommt es zu spannenden Wahlen. In einigen Gemeinden ging es im Vorfeld drunter und drüber. 

Spannend wird es zum Beispiel in der zweiten grossen Zürcher Stadt, in Winterthur. Der langjährige Stadtpräsident Michael Künzle (61, Mitte) tritt ab, ebenso GLP-Stadträtin Katrin Cometta. Fünf Bisherige treten erneut an. Eine ganze Reihe neue Kandidierende wollen ebenfalls mitregieren: Zehn Kandidierende duellieren sich um die sieben Sitze. 

Interessant wird die Frage sein, ob überhaupt und wie nahe FDP-Kandidat Përparim Avdili aufschliessen kann. Der 39-Jährige setzte auf einen aufwendigen und pointierten Wahlkampf. Er strich seinen Migrationshintergrund hervor und machte auf Underdog, der sich von unten hart nach oben gekämpft hat. SVP-Kandidat Ueli Bamert (46) könnte ihm wichtige Stimmen im bürgerlichen Lager wegschnappen. Für die GLP kandidiert Serap Kahriman (35).

Jagen die Grünen der SP oder der FDP einen Sitz ab?

Weniger klar ist die Ausgangslage im Stadtrat: Das Rennen um die neun Sitze dürfte eng werden. Sechs Bisherige wollen es nochmals wissen. Stadtpräsidentin Corine Mauch, SP-Mann André Odermatt (66) und FDP-Doyen Filippo Leutenegger (73) treten hingegen nicht mehr an. Ob die FDP damit den zweiten Sitz halten kann, ist ungewiss.

Denn auch gestandene linke Politiker wollen von der nationalen Bühne weg in die Zürcher Stadtregierung. Bei den Grünen tritt Nationalrat Balthasar Glättli (54) an, bei der SP-Nationalrätin Céline Widmer (47). Glättli könnte den Grünen einen zusätzlichen dritten Sitz bescheren. Entweder die SP oder die FDP würden dann einen abgeben müssen. Heute hat die SP vier Sitze, FDP und Grüne je zwei, die GLP einen. Auch die SVP hegt Ambitionen auf einen Stadtratssitz. Die Frage ist aber wohl eher, ob links-Grün weiterhin sechs Sitze hat oder noch um einen Sitz zulegen kann.

Grosser Andrang aufs grösste Gemeindeparlament der Schweiz

Auch das Parlament wird gewählt. Für die 125 Sitze kandidieren 1081 Personen. Die SP hat 37 Sitze, die Grünen 18 und die Alternative Liste 8. Stärkste bürgerliche Kraft ist die FDP mit 23 Sitzen, gefolgt von der SVP (13) und der Mitte (7). Die EVP hat drei Sitze.

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