Dutzende Prominente und Freundinnen der Country-Sängerin gaben ihrem Schmerz bereits am Dienstag Raum. Eine Reaktion jedoch blieb noch aus. Die ihrer geliebten Patentochter Miley Cyrus (33). Die Verbindung zwischen den beiden Frauen war so speziell, dass viele sich Sorgen gemacht haben, wie die Pop-Sängerin den Tod ihrer Patentante verkraften werde.
Auf Instagram schreibt diese nun: «Das Gefühl, meine Tante Dolly verloren zu haben, lässt sich kaum in Worte fassen. Unsere heiligsten Momente waren privat und werden dort hinter den Kulissen, hinter dem Glanz und in unseren Herzen bleiben».
Von Kindesbeinen an ihrer Seite
Was sie aber jetzt schon weiss, sei, dass Dolly es wollen würde, dass sie «es fühlen und ein Lied darüber schreibe und dann weitermache und stark bleibe».
Für Miley wurde Dolly zu einer Art Mentorin und zusätzlicher Familienfigur. Sie kannte sie seit ihrer Kindheit und begleitete ihre Entwicklung vom Disney-Kinderstar zur erwachsenen Musikerin. Dolly trat sogar mehrfach als Aunt Dolly (Tante Dolly) in der TV-Serie Hannah Montana auf – also praktisch als fiktionalisierte Version ihrer tatsächlichen Beziehung zu Miley.
Dass Dolly Parton Teil von Mileys Leben wurde, ist auf den Vater der 33-Jährigen zurückzuführen. Billy Ray Cyrus (65) war 1990 mit Dolly Parton auf Tour und seither eng befreundet. Als Miley 1992 zur Welt kam, habe sie Billy Ray gesagt, dass sie keine «richtige Patentante» sein könne. Sehr gerne wolle sie aber ihre «Feen-Tante sein».
«Habe einen Engel an meiner Seite»
Auch musikalisch verbindet die beiden vieles. So sang Miley mit «Jolene» einen der grössten Hits von Dolly Parton und gemeinsam veröffentlichten sie im Gegenzug eine neue Version Mileys Über-Hit «Wrecking Ball». Diese enge Verbindung der beiden Frauen, macht die emotionalen Worte so berührend.
«Ich habe einen Engel an meiner Seite. Das war schon immer so. Eines unserer letzten Gespräche drehte sich um Musik und Verwandlung», so Miley.