Gölä spielt «Hau den Lukas»
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Donnschtig-Jass:Gölä spielt «Hau den Lukas»

«Hau den Lukas» beim «Donnschtig-Jass»
Warum sich die Prominenten so schwertun

Der «Hau den Lukas» ist ein wichtiges Element beim «Donnschtig-Jass». Hier bestimmen die prominenten Gäste die Trumpffarbe der folgenden Spielrunde. Nur tun sie sich meistens schwer damit, den Zeiger in ansehnliche Höhen zu bringen. Blick geht den Gründen dafür nach.
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SRF-Newsfrau Andrea Vetsch beim «Donnschtig»-Jass vom 16. Juli in Horgen ZH.
Foto: SRF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Beim «Hau den Lukas» wird die Trumpffarbe im «Donnschtig-Jass» bestimmt
  • Meistens tun sich die Prominenten schwer, starke Schläge auszuführen
  • Erfolgbringend ist eine gute Mischung aus Kraft und der richtigen Technik
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Jean-Claude GalliRedaktor People

Die Szenen ähneln sich von Show zu Show und Jahr zu Jahr: Um die Trumpffarbe zu bestimmen, werden die prominenten Gäste beim SRF-«Donnschtig-Jass» jeweils gebeten, beim «Hau den Lukas»-Spiel den Hammer zu schwingen.

Doch egal ob es sich beim Gast wie letzte Woche in Horgen ZH um eine filigrane Persönlichkeit wie Newsfrau Andrea Vetsch (50) oder rustikalere Erscheinungen wie Mundartrocker Gölä (58) handelt, fällt es den «Schlägern» meistens sichtlich schwer, den Zeiger auf eine anständige Höhe zu bringen.

50 Prozent Kraft, 50 Prozent Technik

Vor der nächsten Live-Sendung vom 23. Juli aus Gais AR kann Blick nun die wichtigsten Fragen zu dieser Thematik klären. Produzent Tino Zimmermann (53): «Für unseren ‹Hau den Lukas› braucht es 50 Prozent Kraft und 50 Prozent die richtige Technik. Wenn man den Schlagknopf nicht genau in der Mitte trifft oder mit dem Hammer verkantet, dann kommt man trotz viel Kraft nicht ganz nach oben. Das ist so beim Schlag von Gölä passiert.»

Die Vermutung, dass aus Spektakelgründen der Widerstand besonders stark eingestellt sei, trifft also nicht zu. «Er ist immer genau gleich. Alle Protagonisten können vor der Sendung ein paar Schläge üben. Manchmal gelingt das besser, manchmal weniger gut. Das macht den Reiz dieser Attraktion aus», so Zimmermann, der seit 2002 beim «Donnschtig-Jass» ist.

Um zu gewährleisten, dass bei jedem Schlag das Erreichen aller Trumpffarben möglich wäre, ist jede davon mindestens drei Mal auf der Skala enthalten. «Somit ist eine faire Verteilung garantiert – unabhängig davon, wie kräftig geschlagen wird.»

Andrea Vetsch spielt «Hau den Lukas»
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Donnschtig-Jass:Andrea Vetsch spielt «Hau den Lukas»

Unfälle und Verletzungen gab es noch nie

Die Show-Gäste sind im üblichen Rahmen gegen Unfälle versichert. Seit dem ersten Einsatz des «Hau den Lukas» im «Donnschtig-Jass» 1997 – damals übernahm Monika Fasnacht (61) die Moderation – gab es noch nie einen Unfall oder eine Verletzung. «Wir überlassen den Gästen die Entscheidung, ob sie zuschlagen möchten oder nicht, zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen», sagt Zimmermann.

Um Engpässe zu vermeiden, wurde für die Jass-Saison 2013 unter Moderator Roman Kilchsperger (56) mit Einstein-Doppelgänger Peter Keller als besonderer Gag extra ein fixer «Schläger» gecastet. Keller blieb dem Format bis 2017 erhalten.

Eine Statistik über die Trumpf-Häufigkeit der einzelnen Farben wird nicht geführt. Es gibt auch keine Messung der Schlagstärke. «Der ‹Hau den Lukas› ist für uns ein rein spielerisches Element.» Und der Eindruck, dass fast nie ein Schlag nach ganz oben führt, täuscht. «Das gelingt in der Regel zwei- bis dreimal pro Sommer. Als Beispiel schaffte das Schwinger Roger Rychen in Näfels 2024 mühelos», erinnert sich Zimmermann.

Ursprünglich war der «Hau den Lukas» eine Jahrmarktattraktion. Erste Einrichtungen dieser Art gab es schon vor 200 Jahren. Ein deutscher Schausteller soll den Schlagkopf seiner Anlage damals mit einem Clown bemalt und diesen Lukas genannt haben – daher der Begriff.

Für den 23. Juli stehen die Chancen übrigens gut, dass der Zeiger weit hinauf schiesst. Zu Gast ist nebst Showacts wie Linda Fäh (38) oder Trauffer (47) – nomen est omen – Weltklasse-Zehnkämpfer Simon Ehammer (26).

«Donnschtig-Jass», 23. Juli, SRF 1, 20.05 Uhr 

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