Als Ronny die Schätzung hört, kann er es kaum fassen
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Er hat es für nur 5 Fr gekauft:Als Ronny die Schätzung hört, kann er es kaum fassen

Besitzer zahlte nur fünf Franken
Sensationsfund bei «Bares für Rares»

Für einen Fünfliber kaufte Ronny die Brosche einst in einem Schweizer Secondhandladen. Bei «Bares für Rares» zeigt sich: Das Schmuckstück ist eine echte Rarität. Ronny geht mit einem vierstelligen Betrag nach Hause.
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Diese Brosche sorgt in der aktuellen Folge von «Bares für Rares» für grosse Augen.
Foto: ZDF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ronny kauft Brosche für 5 Franken in Schweizer Secondhandladen während Ferienaufenthalt
  • Expertin erkennt «Florentiner Mosaik» aus 19. Jahrhundert mit wertvoller Gravur
  • Brosche für 1500 Euro verkauft: Aus 5 Franken werden 1400 Franken Gewinn
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Fynn MüllerPeople-Redaktor

Fünf Franken. Mehr hat Ronny aus dem deutschen Sonnenberg für die kleine Brosche nicht bezahlt. Entdeckt hatte er sie in der Vitrine eines Secondhandladens während seines Ferienaufenthalts in der Schweiz. Was er damals nicht ahnte: Er hielt ein Stück Goldschmiedegeschichte in den Händen.

Bei der beliebten ZDF-Trödelshow «Bares für Rares» bringt Ronny sein Fundstück zur Expertise. Moderator Horst Lichter (64) findet die Brosche zunächst einfach nur «süss». Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) sieht darin aber deutlich mehr und schwärmt: «Zauberhaft.»

Auf die Frage, ob das Motiv handgemalt sei, verweist sie auf das Alter des Stücks. Über eine so lange Zeit wäre die Farbe längst verblasst. Tatsächlich handelt es sich um ein «sogenanntes Florentiner Mosaik». Die weisse Taube ist aus exakt zugeschnittenem Chalzedon gefertigt und in schwarzen Achat eingesetzt. Das grüne Band besteht aus Malachit, die roten Beeren aus Jaspis. Lichter kann es kaum fassen: «Das ist ein Mosaik? Oh, mein Gott!»

Gravur steigert den Wert

Auf der Rückseite findet sich der Name Giocondo Torrini, eine Florentiner Goldschmiedefamilie mit Geschichte bis ins 14. Jahrhundert. «Über 26 Generationen wurde das Gewerk weitergegeben», erklärt Rezepa-Zabel. «Seine Werke wurden auf der ganzen Welt in Museen ausgestellt.» Anhand eines französischen Importstempels datiert sie die Brosche auf die Jahre 1847 bis 1854. Ronny staunt nur: «Wow.» Auch Lichter findet: «Mein lieber Scholli.»

Ronnys Wunschpreis liegt bei den «obligatorischen 80 Euro». Tatsächlich wird es ein Vielfaches mehr: Rezepa-Zabel taxiert die Brosche auf 1400 bis 1600 Euro, umgerechnet rund 1300 bis 1500 Franken.

Grosse Augen bei Händlern

Im Händlerraum ist Anaisio Guedes (50) sofort verliebt. Susanne Steiger (43) kontert trocken: «Mal sehen, wie gross die Liebe ist.» Das Bietergefecht zwischen Guedes und Friedrich Häusser (74) treibt den Preis rasch nach oben. Bei 1450 Euro will Ronny noch mehr: «Können wir den Preis rund machen?» Häusser legt nach: «Verkaufen Sie mir Ihre Brosche für 1500 Euro?» Ronny schlägt ein. Aus fünf Franken werden 1400 Franken.

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