Darum gehts
- Anhänger mit 39-Karat-Aquamarin erzielt 3300 Euro bei «Bares für Rares»
- Expertin datiert Schmuckstück auf die 1940er-/1950er-Jahre und bewertet es mit bis 4000 Euro
- Lisa Nüdling übertrifft Wunschpreis von 750 Euro um fast das Fünffache
Immer mal wieder kommen bei «Bares für Rares» seltene Fundstücke unter den Hammer. So auch in der neusten Folge. Andrea und ihr Mann Karsten aus Kuddewörde bringen einen Anhänger aus 585er-Gelbgold mit einem 39-Karat-Aquamarin zur ZDF-Sendung. Das Schmuckstück gehörte einst Andreas Grossmutter.
Der Wunschpreis? 750 Euro. Schnell entpuppt sich der Anhänger als deutlich wertvoller. Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) datiert das Stück auf die späten 1940er- bis frühen 1950er-Jahre und lobt dessen «elegante Nachkriegs-Ästhetik». Über Andreas Wunschpreis kann sie nur schmunzeln: «Immer wieder erstaunlich, solche Wünsche.»
Wunschpreis fast verfünffacht
Stattdessen bewertet sie den Anhänger auf 3800 bis 4000 Euro. Andrea ist sprachlos: «Wow, das ist ja verrückt. Ich bin immer noch total geflasht.» Moderator Horst Lichter (64) bringt es auf den Punkt: «Ui, das ist aber ein dezentes Steinchen», scherzte er, als der funkelnde Klunker auf der Waage liegt. Der moderne oktogonale Scherenschliff und die aussergewöhnliche Grösse des Aquamarins würden es zu einer wahren Rarität machen, so die Expertin.
Nach der Expertise geht es in den Händlerraum, wo das Schmuckstück ebenfalls für Begeisterung sorgt. Wolfgang Pauritsch (54) eröffnete das Bieten mit 1000 Euro, schnell entbrennt ein hitziges Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende setzt sich Lisa Nüdling (46) aus Fulda durch. Mit einem Gebot von 3300 Euro sichert sie sich den edlen Anhänger – und übertrifft damit Andreas ursprüngliche Preisvorstellung um fast das Fünffache.