Darum gehts
- Der Basler Janis Eric Thommen singt am 19. September erstmals bei «The Voice»
- Die Berner Studentin Jessica Paulo ist erst in einer späteren Sendung zu hören
- Die Show läuft immer freitags und samstags ab 20.15 Uhr auf SAT.1 und ProSieben
Seit letztem Wochenende läuft die 16. Staffel der Gesangsshow «The Voice of Germany» auf Sat.1 und ProSieben. Am Samstag, 19. September, stellt sich in Runde 4 auch die erste von zwei Schweizer Hoffnungen bei den «Blind Auditions» vor.
Der Basler Gesangslehrer Janis Eric Thommen (25) tritt mit der «Hymne À L‘Amour» von Édith Piaf (1915–1963) an. Die Berner Studentin Jessica Paulo (20) folgt in einer späteren Sendung.
«Begeisterung und Freude waren unbeschreiblich»
Thommen freut sich sehr auf seinen Auftritt. «Seit meiner Kindheit ist Musik die mehr oder weniger einzige Konstante in meinem Leben. Nachdem ich eine Orgelbaulehre angefangen hatte, entschied ich mich später für ein Musikstudium, das ich 2025 mit dem Master abschloss. Seither bin ich Gesangslehrer, singe bei Events und Feiern und schreibe eigene Songs und Texte», schildert er seine Laufbahn.
Das Piaf-Lied hat Thommen durch das Konzert von Céline Dion (58) bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 kennengelernt.
«Damals verliebte ich mich in die Dramaturgie und das Arrangement des Songs.» Unabhängig von seinem Abschneiden sagt er zu seinen Erfahrungen bei «The Voice»: «Auf dieser grossen Bühne zu stehen und zu wissen, dass Tausende von Menschen mit mir mitfiebern, war eine der speziellsten, aber auch eine der unglaublichsten und schönsten Erfahrungen, die ich je machen durfte.»
Seinen Charakter beschreibt Thommen so: «Hinter meiner meist schüchternen, zurückhaltenden Art steckt eine überraschende Portion Tatkraft. Wenn es die Situation erfordert oder es darauf ankommt, wachse ich über mich hinaus und zeige meine extrovertierte Seite.»
Jessica Paulo und der Schutz von oben
Für die Berner Studentin Jessica Paulo (20) steht die Familie an erster Stelle. In einer späteren Ausgabe tritt sie mit dem Song «Oceans (Where Feet May Fail)» von Hillsong United an.
Auf die Frage, weshalb sie auf diese Bühne gehört, sagt sie: «Weil ich nicht nur singen möchte, sondern eine Botschaft habe. Meine Musik erzählt meine Geschichte und mein Zeugnis, wie Gott mich gerettet und verändert hat. Ich möchte Menschen mit meiner Stimme berühren und zeigen, dass Musik mehr sein kann als nur Unterhaltung.»
Auch ihren Song hat sie unter diesem Eindruck ausgewählt. «Das Lied begleitet mich, weil es für mich darum geht, Gott auch dann zu vertrauen, wenn ich den Weg noch nicht sehe. Ich habe lange davon geträumt, mehr zu wagen und meine Stimme mit anderen Menschen zu teilen. Der Weg zu ‹The Voice› war für mich ein Schritt ins Unbekannte», sagt Paulo.
Zu ihrer Leistung bei den «Blind Auditions» meint sie: «Manchmal kann ich bis heute noch nicht ganz glauben, dass ich tatsächlich auf dieser Bühne singen durfte. Wenn man vor den Stühlen der Coaches steht, hofft man natürlich innerlich, dass sich einer davon umdreht. Aber gleichzeitig habe ich mir gesagt: Egal, was passiert, ich möchte diesen Moment einfach geniessen.»
Letzter Schweizer Sieg 2020
Auf den Coaching-Stühlen sitzen wiederum Shirin David (31), Nico Santos (33), Rea Garvey (53) sowie Michi Beck (58) und Smudo (58) von den Fantastischen Vier. Sie sehen die Talente bei den «Blind Auditions» nicht, sondern hören sie nur. Gefällt einem der Coaches die Stimme, drückt er den roten Knopf, und das Talent ist eine Runde weiter.
Jessica Paulo und Janis Eric Thommen träumen insgeheim auch vom Coup, den Paula Dalla Corte vor sechs Jahren schaffte. Die damals 19-jährige Schülerin aus Tägerwilen TG gewann 2020 die zehnte Staffel. Ihre Coaches waren Samu Haber (50) und Rea Garvey, der bis heute dabei ist.
«The Voice of Germany» läuft freitags auf Sat.1 und samstags auf ProSieben, jeweils um 20.15 Uhr.