Darum gehts
- Aline Trede und Stefan Büsser tauschen in «Late Night Switzerland» Rollen
- Trede gibt sich schlagfertig und charmant
- Baschi singt bei «Late Night Switzerland», wird in wenigen Tagen Vater
Dass das Interview von Stefan Büsser (41) und Grünen-Nationalrätin Aline Trede (42) beim SRF-Format «Late Night Switzerland» kein langweiliges wird, wird schon kurz nach seiner Begrüssung am Sonntagabend klar. «Aline, willkommen bei uns. Bist du gerne gekommen, oder hättest du lieber einen Stellvertreter geschickt?» «Endlich hast du mich gefragt, bevor du abgesetzt wirst», antwortet diese schlagfertig, aber charmant und setzt damit den Ton für die nächsten Minuten.
Gemäss Büsser bezeichnete die «NZZ» Trede als linkste Politikerin im Nationalrat. Gleichzeitig verstehe sie sich aber laut ihm auch mit Rechtsaussen-Politikern wie Erich Hess (45) von der SVP. «Und das ist ja schon ungewöhnlich, wenn man sieht, diese ganze Polarisierung ...» – «Nein, das ist nicht ungewöhnlich, sag das nicht immer», fällt ihm Trede ins Wort.
«Es ist immer die Frage ‹Ja, es hat sich alles gespalten und polarisiert› – das ist nur gemacht. Im Parlament muss man zusammenarbeiten, und wir arbeiten zusammen. Wir müssen Lösungen finden, wir müssen Kompromisse machen. Frag einfach: ‹Wie viele Kompromisse habt ihr schon geschafft?›», sagt Trede. Büsser stellt seinem Gegenüber die Frage direkt. «Keinen», antwortet Trede – und erntet schallendes Gelächter vom Publikum.
Plötzlich wird Büsser von Trede interviewt
Auch im weiteren Verlauf des Gesprächs zeigt sich die Bernerin mit den Fragen des Moderators nicht ganz glücklich, woraufhin Büsser scherzhaft fragt, ob sie das Interview mit ihm machen wolle – sie bejaht. Kurzerhand wechseln die beiden die Plätze und Trede richtet die auf den Moderationskarten für sie angedachten Fragen an Büsser selbst.
Der plötzliche Rollentausch und wer nun welche Frage in welcher Position von wem zu beantworten hat, verwirrt die beiden mit der Zeit jedoch so sehr, dass sie liebend gerne ihre ursprünglichen Plätze wieder einnehmen und damit dem kurzweiligen Interview ein Ende setzen.
Apropos Ende: Ein solches ist auch für Baschi (39) und seine Ehefrau Alana Netzer (38) in Sicht – zumindest, was ihre Schwangerschaft betrifft. So ist dem Gespräch zwischen Büsser und dem Sänger – der in der Sendung seinen Song «Bring En Hei» zum Besten gab – zu entnehmen, dass das Ehepaar die Geburt des Sohnes in den nächsten Tagen erwartet. «In einer Woche wird sich mein Leben verändern.» Für ihn und Netzer ist es das erste Kind.