«Wir werden das SRF digital auf das nächste Level bringen»
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SRF-Direktor Roger Elsener:«Wir werden das SRF digital auf das nächste Level bringen»

«Massnahmen unumgänglich»
SRG nennt konkrete Details bei ihrem Sparplan

Die SRG muss 2027 mit 80 Millionen Franken weniger sparen als die befürchteten 125 Millionen. Am Gesamtziel von 270 Millionen bis 2029 ändert sich nichts. Das geht aus einer neuen Medienmitteilung hervor.
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Die SRG um Direktorin Susanne Wille ist puncto Zahlen bei den laufenden Sparmassnahmen konkreter geworden.
Foto: Thomas Meier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • SRG muss 2027 wegen Gebührensenkung 80 Millionen Franken einsparen
  • 95 Prozent der Einsparungen betreffen nicht direkt das Programm
  • Bis 2029 sind Gesamteinsparungen von 270 Millionen Franken geplant
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Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk

Der Transformationsdruck bei der SRG bleibt hoch. Die Massnahmen für das Jahr 2027 im Rahmen des Projekts «Enavant» sind nun konkretisiert. Der finanzielle Einschnitt fällt im Startjahr der beschlossenen Gebührensenkung milder aus als angenommen. Das geht aus einer Medienmitteilung der SRG hervor. Statt der prognostizierten 125 Millionen Franken muss das Medienhaus 80 Millionen Franken einsparen.

Das Gesamtziel bleibt unberührt: Bis 2029 müssen weiterhin 270 Millionen Franken eingespart werden. Als Gründe für die Entlastung 2027 nennt das Unternehmen eine schnellere Wirkung laufender Sparprogramme, eine leichte Stabilisierung bei kommerziellen Erträgen sowie eine kurzfristige Entlastung beim Kostenanstieg.

«Sparmassnahmen sind unumgänglich»

Generaldirektorin Susanne Wille (52) wird in der Mitteilung deutlich: «Damit die SRG auch künftig stark bleibt und die Menschen in der Schweiz erreicht, stellen wir unser Unternehmen grundlegend neu auf.» Sie ergänzt unmissverständlich: «Sparmassnahmen sind aufgrund der politischen Vorgaben unumgänglich.»

Rund 95 Prozent der Einsparungen für 2027 sollen ohne direkte Auswirkungen auf das Programm erbracht werden. Wille erklärt dazu: «Indem wir Strukturen vereinfachen, Kräfte bündeln und enger zusammenarbeiten, gewinnen wir den notwendigen Spielraum, um 95 Prozent der Einsparungen über Strukturen, Prozesse und Herstellungsweisen zu erreichen. Mit den früheren, dezentralen Strukturen wären die Auswirkungen auf das Programm deutlich grösser.»

Die SRG legt dafür eine fast frankengenaue Aufschlüsselung vor. Der grösste Brocken entfällt mit 35,2 Millionen Franken auf den Bereich Strukturen, was flachere Führungsstrukturen, den Abbau von Doppelspurigkeiten und Immobilienmassnahmen umfasst. Weitere 13,2 Millionen Franken sollen durch veränderte Herstellungsweisen bei den Programmen generiert werden. Die Optimierung von Prozessen, wie etwa die Reduktion von Gremien, soll 9,1 Millionen Franken einbringen.

«Wir sind dem Publikum verpflichtet»

Beim reinen Programmangebot wird ein Betrag von 3,7 Millionen eingespart, die Neuausrichtung von Partnerschaften steuert 2,7 Millionen bei. Die Differenz zu den 80 Millionen Franken wird durch Massnahmen auf Konzernstufe und Einmaleffekte ausgeglichen.

Dazu zitiert die Mitteilung Susanne Wille weiter: «Wie wir bereits im letzten Sommer gesagt haben: Wir sparen zuerst bei den Strukturen und Prozessen, um unser Programm im Interesse des Publikums bestmöglich zu schützen. Denn wir sind dem Publikum verpflichtet.»

SRG bewirbt sich nicht mehr um Champions League

Trotz des Fokus auf die Verwaltung wird der Sparzwang für das Publikum spürbar. Ein einschneidender Schritt betrifft den Sport: Die SRG wird sich ab der Saison 2027/28 nicht mehr um die Ausstrahlungsrechte der UEFA Champions League bewerben. Zudem werden die zweiten Fernsehkanäle künftig einen stärkeren Fokus auf die Primetime legen. Im Radiobereich werden wöchentliche Sendungen häufiger wiederholt. Auch infrastrukturell gibt es Veränderungen, da in Bern eine Standortverschiebung geplant ist, und der Schweizer Filmpreis wird neu ausgerichtet.

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