Sparhammer ist fix
SRG hält am Mega-Abbau fest – 900 Jobs weg

Der grosse SRG-Sparhammer bleibt bestehen: Trotz Konsultationsverfahren hält der Sender am Abbau von 900 Stellen fest. Bis 2029 muss das Medienhaus rund 270 Millionen Franken einsparen.
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Die SRG teilt erneute Sparmassnahmen mit.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die SRG streicht bis 2029 insgesamt 900 Vollzeitstellen trotz Konsultationen
  • Rund 270 Millionen CHF müssen wegen sinkender Einnahmen und Kosten gespart werden
  • 300 Stellenabbau bereits gestartet, weitere 600 Stellen folgen in den Jahren
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Fynn MüllerPeople-Redaktor

Im November 2025 sorgte die Ankündigung für einen Aufschrei. Die SRG will bis 2029 ganze 900 Vollzeitstellen streichen. Jetzt ist klar: Trotz Konsultationsverfahren bleibt es dabei. Der Sparhammer trifft unverändert.

Wie die SRG am Montag mitteilt, wird der Stellenabbau wie geplant durchgezogen. Ein Drittel der Stellen – rund 300 Jobs – ist bereits im laufenden Sparprogramm in Umsetzung. Weitere 600 Stellen sollen in den kommenden Jahren folgen.

Besonders brisant: Entlassungen lassen sich nicht vermeiden. Zwar soll ein Teil über natürliche Fluktuation und Pensionierungen abgefedert werden, doch Kündigungen sind laut SRG «unumgänglich».

SRG muss 270 Millionen Franken sparen

Hintergrund des drastischen Einschnitts ist der Spardruck: Bis 2029 muss das Medienhaus rund 270 Millionen Franken einsparen. Gründe sind unter anderem sinkende Einnahmen, steigende Kosten und politische Entscheide wie die Senkung der Medienabgabe.

Für die Mitarbeitenden bedeutet der Entscheid bittere Gewissheit. Zwar kommt ein Sozialplan zur Anwendung, doch die Unsicherheit bleibt. Details zum konkreten Abbau sollen erst in den nächsten Monaten folgen.

Susanne Wille kommentierte den Schritt des Stellenabbaus im November 2025 folgendermassen: «Wir bedauern diesen Stellenabbau. Die politischen Entscheidungen sowie das Umfeld, in dem wir uns als Medienunternehmen bewegen, lassen uns keine andere Wahl. Die SRG gestaltet den Stellenabbau so verantwortungsvoll und sozialverträglich wie möglich.» 

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