Joel Mattli nach «Let’s Dance»-Finale
«Ich lerne gerade, mal nichts zu machen und zur Ruhe zu kommen»

Der 32-jährige «Ninja Warrior»-Athlet tanzte sich bei «Let’s Dance» auf Platz 3. Warum er kürzlich Tränen vergoss und wie es um ihn und Tanzpartnerin Malika Dzumaev steht.
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Drei Monate Köln, jetzt wieder Zürich: Weltrekordhalter und Tausendsassa Joel Mattli erobert im deutschen Fernsehen die Publikumsherzen.
Foto: Jann Höfer

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tänzer feiert dritten Platz bei «Let’s Dance»-Finale, stolz auf Leistung
  • Drei Tänze pro Woche geschafft trotz Druck und mentaler Herausforderungen
  • 2021 starb sein Vater an Krebs, prägende Erinnerung ans gemeinsame Fischen
Vanessa Nyfeler
Schweizer Illustrierte

Gratulation zum dritten Rang! Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Platzierung?
Joel Mattli: Sehr! Natürlich hätte ich als ehrgeiziger Mensch gern gewonnen. Aber wir haben als Tanzpaar das Beste rausgeholt und immer alles gegeben. Deshalb bin ich wirklich stolz auf unsere Gesamtleistung und kann mit Platz 3 absolut glücklich sein.

Was hat Sie während Ihrer Zeit bei der deutschen Tanzshow am meisten überrascht?
Wie viel der Kopf leisten kann. Dass mein Körper schnell lernt, wusste ich. Die mentale Herausforderung habe ich hingegen unterschätzt. Mit all den Schritten, dem Druck und den kurzen Vorbereitungszeiten hätte ich nie gedacht, dass wir am Ende sogar drei Tänze pro Woche einstudieren können.

Nach den vielen gemeinsamen Stunden mit Tanzpartnerin Malika Dzumaev: Wie sieht Ihr Kontakt heute aus?
Die letzten drei Monate haben wir praktisch jeden Tag zusammen verbracht, nicht nur beim Training, sondern oft auch danach. Deshalb ist es schon speziell, dass das nun vorbei ist. Wir sind kein Liebespaar, aber es ist eine sehr intensive Beziehung entstanden, die ich weiterhin pflegen möchte.

Was haben Sie für einen Spitznamen?
Früher wurde ich Joji genannt.

Für wen haben Sie als Teenager geschwärmt?
Für Sängerin Nicole Scherzinger und Schauspielerin Mila Kunis.

Was wären Sie als Kind gern geworden?
Ein Fussballstar. Ich habe lange Fussball gespielt, bis ich mir den Fuss gebrochen habe. Danach zog es mich in Richtung Ninja-Sport.

Welches Ereignis hat Ihr Leben verändert?
Mein Austauschjahr mit 16 im US-Bundesstaat Georgia hat mich sehr geprägt.

Artikel aus der «Schweizer Illustrierten»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!

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Welche Eigenschaft hätten Sie lieber nicht?
Meine Ungeduld!

Wann haben Sie zuletzt geweint?
Als ich mich nach dem «Let’s Dance»-Final von meiner Tanzpartnerin Malika und dem Team verabschiedete. Das war sehr emotional.

Welches Kompliment haben Sie kürzlich erhalten?
Bewohner eines Pflegeheims haben erzählt, dass ihnen unsere Tanzauftritte neben all den Sorgen und Krankheiten Freude bereiten und jede Woche ein Highlight sind. Das hat mich unglaublich berührt.

Was lernen Sie gerade, was Sie noch nicht so gut können?
Mal nichts zu machen und zur Ruhe zu kommen. Mich nicht immer sofort ins nächste Projekt zu stürzen, obwohl ich das normalerweise sehr gern mache.

Wofür geben Sie am meisten Geld aus?
Für gutes Essen. Ich investiere gern in Bio-Produkte, gehe oft ins Restaurant und liebe besonders Currys und Sushi.

Was darf in Ihrem Haushalt nicht fehlen?
Meine Fitness- und Yogamatte. Ich habe eine morgendliche Routine, in die ich jetzt wieder hineinfinden möchte.

Wofür sollte es Bussen geben?
Für Unfairness und für Menschen, die Stau verursachen (lacht).

Wären Sie lieber sympathischer oder intelligenter?
Sympathischer. Mir ist wichtig, ein Vorbild in Sachen Sport zu sein und gerade jungen Menschen etwas Positives mitzugeben. Ich glaube, das gelingt eher mit Menschlichkeit und Sympathie als mit Intelligenz allein.

Auf wen waren Sie zuletzt eifersüchtig?
Auf alle, die mir während der Show Ferienfotos vom Meer geschickt haben, während wir fleissig geprobt haben.

Mit wem würden Sie gern im Lift stecken bleiben?
Mit Dwayne Johnson. Ich finde ihn einen coolen Typ. Er hat nicht nur im Sport, sondern auch als Schauspieler viel erreicht und hätte bestimmt jede Menge spannende Geschichten zu erzählen.

Welchen Tag möchten Sie noch einmal erleben?
Einen Tag, an dem ich mit meinem Vater fischen war. Diese Momente bedeuten mir bis heute sehr viel. Leider ist er 2021 an Krebs verstorben.

Welche drei Gegenstände kommen mit auf eine einsame Insel?
Ein Surfboard, eine Gitarre und eine Taucherbrille, damit ich die Insel immerhin erkunden kann.

Haben Sie einen Tick?
Mein Müesli-Löffel darf weder zu gross noch zu klein sein. Er muss genau die richtige Grösse haben.

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