«Ich habe schon mal eine Psychotherapie gemacht»
Comedian Kiko spricht ungewohnt offen über Persönliches

Einst Rapper, ist der Ostschweizer Comedian heute für freche Sprüche bekannt. Im Interview verrät er, wann er weint, für wen er schwärmte – und wer ihn eifersüchtig macht.
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Im Interview gibt Comedian Kiko ungewohnt tiefe Einblicke in Persönliches.
Foto: SRF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Komiker Kiko schildert bewegtes Leben: Kindheit in der Schweiz seit 1991
  • Lieblingsessen: Reis, Bohnen, Poulet und Käsehörnli mit Maracujasaft
  • Neues Soloprogramm «Nöd dä Hellscht» auf kikomedy.com entdeckt
Text René Haenig
Schweizer Illustrierte

Schweizer Illustrierte: Welches Ereignis hat Ihr Leben verändert?
Kiko: Der Umzug meiner Familie aus der Dominikanischen Republik in die Schweiz. Meine Mutter kam mit mir und meinen drei Geschwistern hierher, als ich ein fünfjähriger Knirps war.

Was wären Sie als Kind gern geworden?
Ich träumte immer davon, «en chliine Erfinder» zu werden (lacht).

Für wen haben Sie als Teenager geschwärmt?
Ich weiss gar nicht, ob ich das hier an dieser Stelle preisgeben soll: Es war Lady Diana.

Als Sie 16 waren: Wie hat Ihr Zimmer da ausgesehen?
Absolut identisch wie das meiner Brüder – weil wir es uns zu dritt geteilt haben.

Was haben Sie für einen Spitznamen?
Kiko – es wurde zu meinem Künstlernamen als Comedian.

Artikel aus der «Schweizer Illustrierten»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!

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Wofür haben Sie zuletzt gebetet?
Für ein Zeichen. Und zwar dafür, wie es weitergeht.

Wann haben Sie zuletzt geweint?
Erst kürzlich, als ich eine Zwiebelsuppe gekocht habe (lacht).

Wer oder was wären Sie gern nach Ihrer Wiedergeburt?
Eine Hauskatze in der Schweiz.

Was sollte auf Ihrem Grabstein stehen?
Die Frage ist nicht was, sondern wer. Ich finde, da sollten meine Familie und meine Freunde stehen – weinend (lacht).

Und wie möchten Sie sterben?
Am liebsten wäre mir so, wie ich gelebt habe.

Welches Kompliment haben Sie kürzlich erhalten?
Jemand sagte zu mir: Du bist ja gar nicht so dick wie in deinen Videos.

Auf wen waren Sie zuletzt eifersüchtig?
Auf die Hauskatze eines Freundes.

Wovon haben Sie zuletzt geträumt?
Es bleibt tierisch: Ich war die Hauskatze in einer grossen Villa reicher Leute.

Welche Eigenschaft hätten Sie lieber nicht?
Meinen Zwang zu Wortspielen und zu Reimen.

Was denken andere über Sie, das vielleicht gar nicht stimmt?
Dass mich ihre Meinung interessiert.

Was lernen Sie gerade, was Sie noch nicht so gut können?
Deutsch.

Haben Sie schon einmal eine Therapie gemacht?
Ja, und zwar eine Psychotherapie.

Wofür sollte es Bussen geben?
Für Sünden jeglicher Art.

Wie viel sind Sie wert – in Franken?
Frank, bitte. Ich heisse Frank Cabrera Hernandez. Nicht Franken (lacht).

Wofür geben Sie am meisten Geld aus?
Da komme ich auf meine vorletzte Antwort zurück – für Bussen (lacht).

Wer sind Ihre Lieblingshelden?
Son-Goku.

Son wer?
Son-Goku – eine fiktive Figur, Hauptprotagonist der «Dragon Ball»-Manga-Serie von Akira Toriyama.

Wären Sie lieber sympathischer oder intelligenter?
Ich sags mal so: Wäre ich noch intelligenter, wäre ich bestimmt unsympathisch.

Was mögen Sie gar nicht?
Zu viele Fragen.

Welches ist Ihr Lieblingsspiel?
Schere, Stein, Papier.

Ihr absolutes Lieblingsessen?
Reis, Bohnen, Poulet und Käsehörnli.

Und dazu trinken Sie am liebsten was?
Maracujasaft.

Wo möchten Sie leben?
In der Dominikanischen Republik und in der Schweiz.

Was darf in Ihrem Haushalt nicht fehlen?
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier wiederhole: Reis, Bohnen, Poulet, Käsehörnli – und Maracujasaft.

Was machen Sie als Letztes, bevor Sie ins Bett gehen?
Ich schliesse meine Augen.

Mit wem würden Sie gern im Lift stecken bleiben?
Mit einem Liftmechaniker.

Womit belohnen Sie sich selbst?
Mit einem Dinner for One (lacht).

Welchen Tag möchten Sie noch einmal erleben?
Meine Geburt.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?
Eine Badehose, Sonnencreme und ein Tuch, um den Liegestuhl am Pool oder Strand zu reservieren.

Haben Sie einen Tick?
Ja, ich muss irgendwie immer und überall Wortspiele machen.

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