Mehrfach abgeräumt
Petra Volpe ist die Heldin des Schweizer Films

Für eine Oscarnominierung reichte es nicht ganz. Dafür triumphiert Regisseurin Petra Volpe mit «Heldin» beim Schweizer Filmpreis und holt im Zürcher Kongresshaus drei Quartz-Trophäen. Jene für das beste Drehbuch gewann sie bereits 2017.
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Mit «Heldin» räumt Petra Volpe ab.
Foto: Eduard Meltzer Photography

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Petra Volpe gewinnt beim Schweizer Filmpreis 2026 im Zürcher Kongresshaus drei Quartz-Trophäen
  • Ihr Film «Heldin» siegte in den Kategorien «Bester Spielfilm», «Bestes Drehbuch» und «Bester Ton»
  • Je zwei Trophäen gewannen «À bras-le-corps», «Bagger Drama» und «I Love You, I Leave you»
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Jean-Claude GalliRedaktor People

Die grosse Siegerin beim diesjährigen Schweizer Filmpreis heisst Petra Volpe (55). Die international bekannte und erfolgreiche Aargauerin gewinnt für ihr Werk «Heldin» in allen drei Kategorien, in denen der Film nominiert war: «Bester Spielfilm», «Bester Ton» und «Bestes Drehbuch».

Eine Drehbuch-Trophäe hat Volpe schon zu Hause: 2017 triumphierte sie in derselben Kategorie mit «Die göttliche Ordnung», 2014 war sie für «Traumland» nominiert. Zudem erhielt «Heldin» den im Zürcher Kongresshaus erstmals vergebenen «Box-Office-Quartz» für den publikumsträchtigsten Film (über 200'000 Eintritte im vergangenen Jahr).

Je zwei Trophäen für die Topnominierten

Die beiden mit je sieben Nennungen topnominierten Spielfilme «À bras-le-corps» von Marie-Elsa Sgualdo (40) und «Bagger Drama» von Piet Baumgartner (42) gingen mit je zwei Siegen zwar nicht leer aus, blieben aber unter den Erwartungen.

Bettina Stucky (56) und Phil Hayes (59) gewannen für ihre Leistungen in Baumgartners Film die Darsteller-Preise, Sgualdos Film wurde in den technischen Kategorien «Beste Kamera» und «Beste Montage» ausgezeichnet.

Als bester Nebendarsteller wurde Sven Schelker (36) für die Verfilmung vom Max Frischs «Stiller» ausgezeicnet, Dino Brandão (35) mit «I Love You, I Leave You» für die beste Musik. Der Film von Moris Freiburghaus (36) wurde auch zum besten Dokumentarfilm gekürt.

Sieglos blieb mit «Hallo Betty» von Pierre Monnard (50) ein absoluter Publikumsliebling, der 2025 hinter «Heldin» und vor «Stiller» auf der Kassenrangliste figurierte. Das Werk über die Betty-Bossi-Erfinderin Emmi Creola-Maag war durch Sarah Spale (45) und Martin Vischer (45) zweifach in der Darsteller-Sparte nominiert.

Bester Kurzfilm wurde «Yonne» von Julietta Korbel (30) und Yan Ciszewski (29), bester Animationsfilm «Ich bin nicht sicher» von Luisa Zürcher (27) und bester Abschlussfilm «Qui part à la chasse» von Léa Favre (29) von der Kunsthochschule Lausanne VD.

Den Ehrenpreis erhielt der Regisseur und Drehbuchautor Villi Hermann (84) für sein langjähriges Schaffen und die Stärkung des italienischsprachigen Films.

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