Regie-Debüt «Cherubs» nominiert
Holt «Tatort»-Kommissarin als Regisseurin einen Filmpreis?

Gleich für ihre erste Regiearbeit «Cherubs» ist «Tatort»-Schauspielerin Anna Pieri Zuercher zusammen mit ihrem Ehemann Pietro in der Kategorie «Bester Kurzfilm» für den Schweizer Filmpreis nominiert. Die Verleihung findet am 27. März 2026 im Kongresshaus Zürich statt.
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«Tatort»-Kommissarin Anna Pieri Zuercher, aufgenommen am Zürcher Helvetia-Platz. Sie wohnt mit ihrem Mann Pietro Zuercher im Waadtland. Zusammen sind sie für den Schweizer Filmpreis nominiert.
Foto: Thomas Meier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • «Cherubs» ist die erste Regiearbeit von «Tatort»-Schauspielerin Anna Pieri Zuercher
  • Der 13-minütige Film ist in der Kategorie «Bester Kurzfilm» für den Schweizer Filmpreis nominiert
  • Der Gala-Event findet am 27. März 2026 im Zürcher Kongresshaus statt, Anna Pieri Zuercher ist vor Ort
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Jean-Claude GalliRedaktor People

Am Freitagabend fiebert beim Schweizer Filmpreis im Kongresshaus Zürich auch die als «Tatort»-Kommissarin bekannte Anna Pieri Zuercher (47) mit. Diesmal als Regisseurin. Für ihr Debütwerk «Cherubs» ist sie in der Kategorie «Bester Kurzfilm» nominiert, zusammen mit ihrem Ehemann Pietro Zuercher (50) als Co-Regisseur.

«Wir waren zugleich überrascht und überglücklich über diese Nominierung. Sie ist eine wunderbare Anerkennung unserer Arbeit», sagt Pieri Zuercher gegenüber Blick.

«Das ermutigt uns sehr, gibt uns Vertrauen für die Zukunft und hat auch ganz konkrete Auswirkungen. Die damit verbundene finanzielle Unterstützung ermöglicht es uns, den Film zu begleiten und bei verschiedenen Festivals persönlich anwesend zu sein, zum Beispiel in Brüssel beim ‹BIFFF› und beim Beverly Hills Film Festival, die beide im April stattfinden. Es ist für uns sehr wertvoll, das Publikum zu treffen, uns auszutauschen und das Projekt lebendig werden zu lassen.»

Kampf zwischen Gut und Böse

Das in Zürich entstandene, englischsprachige Werk dauert 13 Minuten und erzählt eine Geschichte über zwei aus dem Himmel verbannte Schutzengel, die den Auftrag haben, den Tod von Selbstmördern für die Ewigkeit zu dokumentieren.

«Der Kampf zwischen Gut und Böse beschäftigt mich seit längerem», so Pieri Zuercher, die in «Cherubs» auch den Tod ihres Vaters verarbeitet.

Beim «NIFFF» in Neuenburg und an den Solothurner Filmtagen lief der Film bereits mit grosser Resonanz. «Was uns bei den Rückmeldungen des Publikums am meisten berührt, ist, wenn wir von den Leuten hören, dass etwas bleibt, dass der Film sie weiter begleitet und dass er in ihnen ‹nachwirkt›. Das ist wohl das schönste Feedback, das wir erhalten können.»

Nebst Martha Benedict (27) und Richard Sammel (65) als die Engel Montmartre und Gottlieb hat auch «Tatort»-Kollegin Carol Schuler (39) einen Auftritt, die zum Filmende ein Lied singt.

Nächster Stop: Spielfilm

Das Regie-Duo ist am Freitag im Kongresshaus anwesend. «Wir freuen uns sehr darauf», sagt Pieri Zuercher. «Es wird ein wichtiger Moment sein, unabhängig vom Ergebnis. Wir haben noch nicht wirklich darüber nachgedacht, was wir tun würden, wenn wir gewinnen. Wir sind bereits so glücklich und dankbar, überhaupt nominiert zu sein.»

Parallel zur Vorstellung von «Cherubs» arbeitet das Ehepaar schon an einem neuen Werk, diesmal ist es ein Spielfilm in der Richtung «Dark Comedy».

«Wir befinden uns derzeit in einer intensiven Entwicklungs- und Vorbereitungsphase. Unser Ziel ist, Anfang 2027 mit dem Dreh zu beginnen. Es ist ein Projekt, das uns sehr am Herzen liegt und in das wir viel investieren.»

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