Hännis geniessen die Zeit in Venedig
0:28
«Von Bucketlist gestrichen»:Hännis geniessen die Zeit in Venedig

Hännis über Camping-Community
«Nicht wichtig, ob du eine Million oder zwei Franken auf dem Konto hast»

Luca und Christina Hänni verbrachten ihre XXL-Familienferien auf dem Camping Marina di Venezia. Statt im Wohnwagen wohnten sie in einem Bungalow – was gemischte Gefühle bei den beiden auslöste. Wobei sie sich jedoch sicher sind: Die Camping-Community ist toll.
Kommentieren
1/6
Die Hännis haben sich Anfang Monat Ferien mit der Familie gegönnt.
Foto: Instagram / Luca Hänni

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Familie Hänni verbrachte Ferien im Bungalow auf Camping Marina di Venezia
  • Luca Hänni vermisste das Camper-Feeling, bevorzugt künftig klare Ferienentscheidungen
  • Campingplatz beeindruckte mit grossem Angebot, Fans erkannten sie selten
RMS_Portrait_AUTOR_441.JPG
Saskia SchärRedaktorin People

Einmal jährlich geht es für die Hännis in die XXL-Familienferien. Während sie im vergangenen Jahr nach Spanien reisten, zog das 13-köpfige Trüppchen heuer nach Italien – auf einen Campingplatz. Den Wohnwagen liessen Luca (31) und Christina Hänni (36) diesmal zu Hause, fuhren mit dem Auto an und übernachteten in einem Bungalow auf dem Camping Marina di Venezia. Das verraten sie in ihrem gemeinsamen Podcast «Don't Worry Be Hänni».

Die Hännis entschieden sich dabei für eine etwas luxuriösere Bungalow-Variante mit einem eigenen, von aussen nicht einsehbaren Innenhof und einem besonderen Vorteil: «Die Kleine konnte da einfach nackig rumrennen, wir auch, wenn wir Lust hatten», erzählt Luca Hänni.

Der Camping Marina di Venezia zählt zu den grössten Campingplätzen Europas und hat Christina Hänni mit seinem Angebot beinahe «ein bisschen überrollt». Nebst mehreren Restaurants, Bars und Läden gibt es auch einen grossen Supermarkt, eine Apotheke, «eine Schwimmbadwelt mit Rutschen und einen riesigen, gepflegten Strand».

«Nicht Fisch, nicht Fleisch»

Trotz – oder gerade wegen – des grossen Angebots hat Luca Hänni dabei eines vermisst: «Ich habe im Camper immer so gerne draussen gekocht. So dieses heimelige, kuschlige Für-sich-was-Kochen und so.» Dank der gut ausgestatteten Küche wäre das zwar auch im Bungalow problemlos möglich gewesen, doch dazu hatte er keine Lust, was er sich nicht so wirklich erklären kann. «Vielleicht war es zu modern.»

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Durch die Übernachtung im Bungalow fehlte den beiden das typische Campergefühl und sie hätten sich so verhalten, als wären sie in einem Hotel gewesen und nicht auf dem Campingplatz. «Nicht Fisch, nicht Fleisch», meint Christina Hänni. In Zukunft werden sie daher entweder Ferien im Hotel «mit allen Annehmlichkeiten» oder «einen Campingurlaub machen und das dann wirklich so durchziehen».

Die Hännis schätzen die freundliche Camping-Community

Dass die Hännis, deren Vermögen auf mehrere Millionen Franken geschätzt wird, überhaupt auf einem Campingplatz Ferien machen, verwundert die Fans, die wissen wollen, ob sie oft erkannt wurden. «Nö, ich fands super angenehm», sagt Luca Hänni. Seine Frau stimmt ihm zu und windet der Camping-Community ein Kränzchen: «Man hat das Gefühl, es ist nicht wichtig, ob du eine Million oder drei Millionen oder zwei Franken auf dem Konto hast. Das fragt dort niemand, das interessiert niemanden.»

Wenn sie dann doch mal angesprochen wurden, so seien die Personen immer «super freundlich» gewesen und hätten auch nicht oft nach Bildern gefragt, sondern sich ein wenig mit ihnen unterhalten und sich dann mit dem Satz «Ihr seid ja auch hier zum Ferienmachen, deswegen wollen wir euch nicht lange stören» verabschiedet.

Unangenehme Überraschung

Die Ferien sind vorbei, doch sie wirken insbesondere bei Luca Hänni nach, wie seine folgende Erzählung zeigt. Am Sonntag befand er sich auf dem Rückweg in die Schweiz am Flughafen Köln, wo er dringend ein WC benötigte. «Mich hat es fast ‹verjagt›», so der Sänger. Die Toilettenanlagen konnte er nicht gleich finden, dafür aber ein Behinderten-WC. Dort hatte er zunächst Mühe, die Türe abzuschliessen, fand dann aber einen Schalter, von dem er annahm, er würde die Tür verriegeln. «Papa Hänni setzt sich hin. Du musst dir vorstellen, die Tür ist sicher so 2 Meter weg, das ist ja immer geräumig», erklärt er seiner Frau. Während er also gemütlich dasitzt und pinkelt, geht plötzlich die Tür auf. «Und wenn die Tür aufgeht, dann bist du im Gate. Da laufen 1000 Leute durch.»

Er habe dann versucht, zur Tür zu laufen – «mein Schwengel hat wahrscheinlich geschwengelt» –, und aus lauter Schock das Erste gesagt, was ihm einfiel: «Scusi!» Er sei direkt «zurück in Italien» gewesen. Ehefrau Christina quittiert seine Story mit einem herzhaften Lachen.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen