Darum gehts
- Christina Hänni (36) teilt auf Instagram ihre Körperbild-Reise seit Turniertanz
- Sie wog 49 Kilo, wurde aber trotzdem als «kurvig» bezeichnet
- 2023 kämpfte sie mit 54 Kilo für alte Figur, ohne Reaktionen
Jahrelang war sie Profitänzerin bei «Let’s Dance», später die strahlende TV-Frau an der Seite von Luca Hänni (31). Stets mit einem Lächeln auf den Lippen. Was viele nicht wissen: Hinter den Kulissen kämpfte Christina Hänni (36) jahrelang mit ihrem Körperbild.
Auf Instagram nimmt die Tänzerin ihre Follower jetzt mit auf eine sehr persönliche Reise durch die vergangenen Jahre. In einer chronologischen Bilderreihe zeigt sie, wie sich ihr Körper verändert hat und welche Gedanken sie begleiteten.
«Mit 49 Kilo galt ich als kurvig»
Ganz am Anfang ihrer Reise erinnert sich Hänni an ihre Zeit als Turniertänzerin. Damals wog sie gerade einmal 49 Kilo und wurde trotzdem als «kurvig» bezeichnet. Ein Satz, der sich tief eingebrannt hat.
Der Druck bei «Let's Dance»
Während ihres ersten Jahres bei «Let’s Dance» brachte sie laut eigenen Angaben 52 Kilo auf die Waage und schämte sich trotzdem für ihre Hüften. Rückblickend zeigt sich, wie gnadenlos der Druck in der Tanzwelt sein kann.
Hungern für Komplimente
2019 folgte ein Tiefpunkt. Hänni schreibt, sie habe sich aus emotionalem Stress und wegen einer schwierigen Trennung auf 50 Kilo heruntergehungert. Besonders bitter: Genau in dieser Phase habe sie so viele Komplimente für ihre «Tanzfigur» bekommen wie nie zuvor.
Fitness als Ablenkung
Nach der Trennung begann sie, exzessiv zu trainieren. Hinter der perfekten Instagram-Fassade steckte grosse Unsicherheit. «Ich habe sexy Bilder gepostet, aber zu Hause nur geweint», schreibt sie ehrlich.
«Die Liebe hat mich geheilt»
2020 kam die Wende. Die Tänzerin lernte bei «Let's Dance» ihren heutigen Ehemann Luca Hänni kennen. Ihr Gewicht sei zwar weiterhin Thema in den Kommentaren gewesen, doch ihr Selbstbewusstsein sei stärker geworden.
Der Wunsch, wieder «dünn» zu sein
2023 wollte sie laut eigener Aussage mit einer strengen Diät «nochmals angreifen». Bei 54 Kilo habe sie sich zurück zu ihrer alten Figur gekämpft. Niemand ausser ihr selbst habe den Unterschied überhaupt bemerkt, sagt sie.
Schwangerschaft und Gewichtszunahme
Während ihrer Schwangerschaft nahm Hänni 17 Kilo zu. Sie schreibt offen darüber, wie schwierig das auferlegte Sportverbot für sie gewesen sei. Gleichzeitig betont sie, wie schön sie sich in dieser Zeit gefühlt habe.
Kommentare zu ihrem Körper hörten nie auf
Selbst in einer Phase, in der sie laut eigener Aussage «scheinbar dünn» gewesen sei, spekulierten Menschen in den Kommentaren weiter über ihren Körper. Sogar darüber, ob sie erneut schwanger sei. Für Hänni ein Zeichen, dass Bodyshaming unabhängig von der tatsächlichen Figur stattfindet.
«Zeige meinen Körper heute mit viel mehr Realität»
Zu neuen Bikini-Bildern schreibt die Tänzerin, dass sie ihren Körper heute zwar immer noch gerne zeige, aber mit einer anderen Haltung als früher. Sie wolle nicht mehr perfekt wirken, sondern auch echte, ungeschönte Seiten zeigen und anderen Frauen Mut machen.
Ihr Fazit
Zum Abschluss zieht Hänni ein emotionales Fazit. Es habe ein Jahrzehnt gedauert, bis sie gelernt habe, ihren eigenen Weg zu gehen und sich weniger von Meinungen anderer abhängig zu machen. Ihre Hoffnung: Dass andere Frauen diesen Prozess schneller schaffen als sie selbst.