Tamy Glauser schiesst gegen Nöldi Forrer
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Milch-Krieg im TV:Tamy Glauser schiesst gegen Nöldi Forrer

«Darum halt einfach vegan»
Tamy Glauser schiesst gegen Käsereibesitzer Nöldi Forrer

Im SRF-Format «Shaolin Challenge» kommt es zum Streit: Das vegan lebende Model Tamy Glauser kritisiert den Ex-Schwinger und Käserei-Besitzer Nöldi Forrer scharf – auch auf Instagram flammt der Streit auf.
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Tamy Glauser schiesst auf Instagram gegen Nöldi Forrer.
Foto: Copyright SRF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tamy Glauser (41) und Nöldi Forrer (47) streiten in «Shaolin Challenge»
  • Glauser kritisiert Forrers Käserei und Milchindustrie auf Instagram scharf
  • Rund 575'000 Milchkühe gibt es laut Statistik aktuell in der Schweiz
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Sophie OferRedaktorin People

Im SRF-Format «Shaolin Challenge» wird sechs Schweizer Promis einiges abverlangt – körperlich und geistig. Dabei sollen sie sich auf eine intensive Reise zu sich selbst begeben. Doch bei zwei von ihnen entsteht gleich in der ersten Folge ein Streit, der sich nun sogar aus dem Shaolin-Tempel in Südkorea verlagert hat.

Das Model Tamy Glauser (41) schiesst in einer Instagram-Story gegen den ehemaligen Kranzschwinger Nöldi Forrer (47), der heute eine Käserei betreibt. Für das vegan lebende Model Glauser ein absolutes No-Go.

«Mein Gewissen ist dann ein bisschen reiner»

«Ich will keine Milch trinken wegen der Industrie», sagt Tamy Glauser in der ersten Folge «Shaolin Challenge», während es sich einige der Kandidaten auf der Treppe vor dem über tausend Jahre alten Tempel gemütlich machen. «Ich will so einer Industrie einfach kein Geld von mir geben.» Die Worte sind unmissverständlich an Arnold «Nöldi» Forrer gerichtet, der Besitzer einer Käserei in Rufi SG ist. 

Glauser beschreibt die aus eigener Sicht unethischen Praktiken in der industriellen Milchproduktion: künstliche Schwangerschaft, das Wegnehmen der Kälber von ihren Müttern direkt nach der Geburt und schliesslich das Schlachten der zuvor gequälten Tiere. «Ja gut, das hast du in der Schweiz nicht», entgegnet Forrer. Glauser ist von diesem Argument nicht überzeugt – natürlich sei es in der Schweiz genau so. Bei Forrer auf dem Land möge es anders sein, Glauser wolle aber nicht für ein Glas Milch mehrere Stunden aus der Stadt herausfahren müssen. «Darum halt einfach vegan», so das Fazit. Glausers Gewissen sei dann etwas reiner. 

Glauser schiesst auf Instagram gegen den Ex-Schwinger

Forrer hat für Glausers Appell kein Verständnis. Auf die scherzhafte Frage seines Mitstreiters Dario Cologna (40), ob er in seiner Käserei nicht auch veganen Käse anbiete, reagiert Forrer nur mit einem müden Lächeln. Es gebe so etwas, sogar veganes Fondue, «aber du musst es dann nicht Fondue und nicht Käse nennen», ärgert er sich. 

Der Zwist zwischen Glauser und Forrer begrenzt sich nicht nur auf die Sendung. Auf Instagram schiesst das Model nun gegen den Käserei-Besitzer: «Zuerst fragen: ‹Wieso bist du vegan?› und dann hässig werden, weil man vegan ist», schreibt Glauser in einer Story, die Ausschnitte aus der besagten Szene zeigt. Darauf folgen einige Zahlen und Fakten über die Schweizer Milchindustrie, die das Bewusstsein für die Zustände schärfen sollen. 

«Das sind Fakten»

«Ich dachte, Arnold Forrer sollte das auch mal wissen», schreibt Glauser. «Aber nein, nein – in der Schweiz gibt es solche Sachen nicht», fügt das Model sarkastisch hinzu. «Hier nochmals, damit auch du, Arnold Forrer, es verstehst, hier gehts nicht um ‹meine Meinung›, das sind die Fakten», schreibt Glauser zu einer Grafik, die den Milchzyklus – von der künstlichen Besamung der Kuh bis zu ihrer Schlachtung – darstellen soll. «Ja, ja. Auch in der Schweiz», betont Glauser.

«Check his face» (zu dt.: «Schaut euch sein Gesicht an»), schreibt Glauser dann noch zu einem Ausschnitt aus der Szene. «Meet Arnold Forrer: einer, der Käsereien hat, aber keine Ahnung, wie Milch produziert wird.»

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