Flavio Leu bei «7 vs. Wild»
«Ich wollte jeden Tag aufhören»

Ab Sonntag kämpfen sieben Schweizer Promis in «7 vs. Wild» auf einer einsamen Karibikinsel ums Überleben – ohne Essen, Trinken und mit minimaler Ausrüstung. Doch weshalb tun sie sich das an? Genau das haben wir sie gefragt.
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Der Cast von «7 vs. Wild» von links: Flavio Leu, Gabirano, Tamara Cantieni, Kris Grippo, Tamy Glauser, Gion Saluz und Taulant.
Foto: CH Media

Darum gehts

  • Sieben Schweizer Prominente kämpfen ab Sonntag in «7 vs. Wild» auf 3+
  • Teilnehmer kämpfen mit mentalem Druck, Insektenstichen und Schlangenphobie
  • Show dauert 14 Tage ohne Essen, Trinken und mit minimaler Ausrüstung
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Saskia SchärRedaktorin People

Ab Sonntag können die Leute dabei zuschauen, wie sich sieben Schweizer Prominente in «7 vs. Wild» 14 Tage in der karibischen Wildnis auf einer einsamen Insel schlagen. Ohne Essen, ohne Getränke und mit nur minimaler Ausrüstung. Doch was bringt jemanden dazu, bei einer solchen Show mitzumachen? Im Falle der Moderatorin Tamara Cantieni (51) war es die Abenteuerlust. «Da musste ich zuschlagen. Und natürlich wollte ich schauen, wie viel ich tatsächlich aushalte». Bei den anderen fällt vor allem ein Wort: Challenge. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet dies Herausforderung.

Und apropos Herausforderung: Welches war denn die Grösste? «Die Psyche, der mentale Druck, der immer grösser wird, von Tag zu Tag, um durchzuziehen und irgendwie die Tage durchzustehen, die extrem lang sind. Man verliert das Zeitgefühl, weil man keine Aufgabe oder Routine hat», erklärt Social-Media-Star Flavio Leu (27) gegenüber Blick. Mit einem ganz anderen Problem hatte Tamara Cantieni zu kämpfen. «Diese Insektenstiche waren einfach die Hölle! Das ist wirklich mein absoluter Endgegner. Insektenstiche, Sandflöhe, Moskitos – und zwar derart viele, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen!» Auch Content Creator Taulant (31) hatte mit einem Tier zu kämpfen, respektive seiner Phobie davor: Schlangen.

Auf einer einsamen Insel mag das zwar fast etwas Paradox klingen, doch Tamy Glauser (41) bereitete vor allem die fehlende Me-Time so ihre gute liebe Mühe. «Klar ist man vielleicht mal alleine an den Strand gegangen, aber schlussendlich ist man trotzdem in der Gruppe dort. Für mich war das schon eine Challenge, weil ich ein Mensch bin, der viel Zeit alleine braucht». Komiker Gabirano (27) störte sich weniger an der fehlenden Zeit alleine, als an den Launen seiner Mitstreiter. «Alle hatten irgendwann einen Moment, in dem sie negativ eingestellt waren. Es war schwierig, mich nicht davon allzu stark beeinflussen zu lassen und trotzdem positiv zu bleiben».

«Wenn ich ehrlich bin, wollte ich eigentlich jeden Tag aufhören»

Bei der Show geht es übrigens nicht ums Gewinnen, sondern ums Durchhalten. Gewinner sind also all jene, die das Experiment nicht abgebrochen haben. Wer und ob überhaupt jemand frühzeitig ausgestiegen ist, das haben uns die Stars natürlich nicht verraten, jedoch aber, wie oft sie daran gedacht haben. «Wenn ich ehrlich bin, wollte ich eigentlich jeden Tag aufhören», meint Leu und auch Gabirano hat ab Tag zwei «ständig mit dem Gedanken gespielt, aufzuhören». Anders sah dies bei Cantieni aus, die sagt: «Aufgeben wollte ich eigentlich nie». 

Taulant kämpfte nicht nur mit seiner Schlangenphobie, sondern auch mit seinem Männlichkeitsbild. So habe er sich gefragt: «Was bin ich für ein Weichei, wenn ich abbrechen will?» Dieser Gedanke habe ihn dann gepusht. Ganz nach dem Motto: «Ich schaffe alles, wenn ich es nur will.» Ob Taulant, Glauser und Co. es schlussendlich wirklich durchgezogen haben, das zeigt sich ab Sonntagabend um 20.15 Uhr auf 3+.

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