«Lügen, miese Sabotage und Drohungen»
Tamy Glauser wehrt sich gegen Kritik an Zurich Fashion Week

Tamy Glauser, Präsidentin der Zurich Fashion Week, wehrt sich gegen Angriffe von Ex-Mitgründer Remo Schmid. «Das ist miese Sabotage – das lasse ich mir nicht gefallen», sagt das Model zu Blick und verweist auf positive Rückmeldungen von Prominenten.
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Jetzt spricht Tamy Glauser. Die Gründerin und Präsidentin der Zurich Fashion Week wehrt sich gegen Kritik.
Foto: ZFW

Darum gehts

  • Tamy Glauser kritisiert Vorwürfe von Remo Schmid zur Zurich Fashion Week
  • Schmid verliess den Verein freiwillig, belegen interne Chats von Januar 2026
  • Marie Claire Paris und prominente Gäste loben das Event begeistert
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Patricia BroderRedaktorin People

Nach Chaos-Vorwürfen und scharfer Kritik am Opening meldet sich jetzt die Gründerin und Präsidentin der Zurich Fashion Week (ZFW), Tamy Glauser (41), zu Wort. Die «rufschädigenden Schlagzeilen» der letzten Tage hätten sie «sehr schockiert», sagt Glauser zu Blick. «Das ist miese Sabotage an der Zurich Fashion Week – das lasse ich mir nicht gefallen!»

Grund für die Aufregung: Remo Schmid (39), Mitgründer der ZFW behauptete kurz nach seinem Eintreffen beim Eröffnungsabend, vom Sicherheitspersonal herausgebeten worden zu sein. Zuvor erklärte er gegenüber dieser Zeitung, er habe nichts davon gewusst, nicht mehr beim Verein dabei zu sein.

«Wir haben mehrfach versucht, ihn umzustimmen»

«Das ist klar gelogen», sagt Glauser. «Niemand wurde von der Security herausgebeten. Remo hatte seine Tickets, seine Sitzplätze und seine Einladungen», sagt das Berner Model. «Zudem entschied Remo selber, den Verein zu verlassen.» Er habe sich sogar selbst von der Webseite entfernen lassen. «Wir haben mehrfach versucht, ihn umzustimmen. Sagten: Bleib doch. Wir können darüber reden. Aber er wollte raus», so Glauser. «Und ich respektiere die Entscheidung eines erwachsenen Mannes.» 

Schmid habe bereits früher mehrfach seinen Austritt angekündigt und wieder relativiert. «Dieses Hin und Her gab es schon öfter», sagt Glauser. «Doch dieses Mal war seine Entscheidung definitiv, er kommunizierte sie auch gegen aussen.» Blick liegen interne Chat-Auszüge zwischen den beiden vor, die diese Aussagen stützen. 

Drohungen am Opening

Warum Mitgründer Remo Schmid die Geschichte öffentlich anders darstellt, kann Tamy Glauser nicht nachvollziehen. «Ich habe so ein Verhalten noch nie erlebt.» Mehrere Personen hätten ihr zudem am Opening-Event berichtet, dass Schmid Drohungen gegen sie ausgesprochen habe. «Er soll geschrien haben, dass er die Zurich Fashion Week und mich kaputtmachen wolle», so Glauser. «Da scheint viel verletzter Stolz und Ego im Spiel zu sein.» Schmid dementiert die Vorwürfe und wollte sich auf Anfrage von Blick nicht weiter dazu äussern. 

Auch die Kritik von Society-Lady Vera Dillier, die ihr Alter nicht in der Zeitung lesen möchte und das Opening als «Katastrophe» bezeichnet, will Glauser nicht auf sich sitzenlassen. «Vera Dillier stellte ihren Stuhl direkt vor einen Notausgang. Ich musste ihr erklären, dass das aus Sicherheitsgründen nicht geht.» Dass Dilliers Partner Josef als Model abgewiesen wurde, sei ebenfalls falsch dargestellt worden. «Remo Schmid hat seinen Freund Josef als Model gebucht – ja. Aber kein Designer wollte ihn für das Opening. Josef hätte am Samstag laufen können – das wollte er dann aber nicht mehr.»

Fokus auf positives Feedback

Anstatt auf die Kritik von Remo Schmid und Vera Dillier will sich Glauser von nun an lieber auf das Positive konzentrieren. «Alle Prominenten und die internationale Presse waren begeistert.» So sei etwa Marie Claire aus Paris extra angereist und «hin und weg» gewesen. Auch Star-Modejournalistin Alice Pfeiffer (40) habe angekündigt, über die Zurich Fashion Week zu schreiben. Prominente Gäste wie Designer Yannik Zamboni (39), Komikerin Patti Basler (49), Schauspielerin Rachel Braunschweig (58) oder Sängerin Stefanie Heinzmann (36) hätten «durchs Band geschwärmt und sich über den Anlass gefreut».

Trotz aller Aufregung findet Tamy Glauser zum Ende versöhnliche Worte für ihren ehemaligen Partner. «Es ist traurig, wie es rausgekommen ist. Das hätte so nicht sein müssen», sagt sie. «Aber ich wünsche Remo nur das Beste für die Zukunft.»

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