«Bin kurz vor dem Nervenzusammenbruch»
1:10
SRF-Aebli während Schaltung:«Weiss nicht, was gerade passiert»

Aufregung bei SRF-Livesendung
«Bin kurz vor dem Nervenzusammenbruch»

Es hätte eine News-Schaltung sein sollen, wie sie bei SRF fast täglich passiert – nicht so diesmal. Als Moderator Florian Inhauser zu Roger Aebli schalten will, muss dieser abbrechen.
Kommentieren
1/6
Roger Aebli berichtet für SRF aus den USA.
Foto: Instagram

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • SRF sendet Sondersendung zur Silvester-Tragödie, Moderator Inhauser thematisiert Venezuela-Krise
  • Korrespondent Aebli überfordert live, gesteht Nervenzusammenbruch auf Schweizerdeutsch
  • SRF entfernt Beitrag aus rechtlichen Gründen, Stellungnahme noch ausstehend
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Blick_APP_DE_WeissRot_XXXHDPI-1024x1024_RGB.png
Blick Peopledesk

Es ist Samstagmittag, 12:45 Uhr. SRF beginnt seine Sondersendung zur Silvester-Tragödie in Crans-Montana. Der Aktualität halber hat der Sender aber auch ein Segment zur Eskalation in Venezuela eingeplant. Moderator Florian Inhauser (58) greift dafür auf seine Korrespondenten in den USA und Südamerika zurück – Roger Aebli und Karen Naundorf.

Als Inhauser von Aebli den neuesten Stand zum US-Angriff erfragen will, ist dieser sichtlich überfordert, fasst sich an seinen Kopfhörer: «Ich höre momentan die Kollegin in Lateinamerika, Karen Naundorf, ziemlich laut – ich möchte sie bitten, während des Gesprächs auf ihren Einsatz zu warten – sorry.»

«I weiss nid, was da grad passiert»

Inhauser übernimmt darauf wieder: «Da kümmert sich bestimmt die Regie gleich drum.» Er fährt weiter: «Soll ich die Frage noch einmal stellen? Was sind denn die neuesten Informationen, die Sie haben?» Darauf sinkt Aebli in seinem Sessel zusammen, fasst sich an die Stirn, schüttelt den Kopf – und erklärt sichtlich konsterniert: «Flo ... ich bin kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Ich hab keine Minute ... ich habs dir geschrieben.» Um dann auf Schweizerdeutsch zu wechseln: «I gsehns ... I weiss nid, was da grad passiert.» 

Inhauser greift die unangenehme Situation mit einem Lächeln auf. Der Moderator erklärt: «Gut, da ist jemand ganz offensichtlich überarbeitet. Und das kann auch mal passieren in Zeiten, in denen sich die Ereignisse überschlagen» – und übergibt an Lateinamerika-Korrespondentin Naundorf.

Aebli hatte Migräne-Anfall

Auf X reagiert eine Userin mit viel Wohlwollen für Inhausers Worte. Sie schreibt: «Danke an SRF für die Souveränität und Menschlichkeit von Florian Inhauser». 

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Der Beitrag war bei Play SRF im Nachhinein «aus rechtlichen Gründen nicht verfügbar», zudem stand zur Sondersendung geschrieben: «!FEHLER LÖSCHEN»

Blick hat SRF um eine Stellungnahme zu Roger Aeblis Zustand gebeten. Stefan Reinhart, Leiter Auslandkorrespondent:innen erklärt: «Kurz vor der Live-Schaltung im heutigen ‹SRF News Spezial› hatte Roger Aebli einen Migräne-Anfall, weshalb er sich während der Live-Schaltung nicht ausreichend konzentrieren konnte und diese in der Folge abbrach. Wir sind mit ihm im Kontakt. Es geht Roger Aebli bereits wieder etwas besser. Er ruht sich nun aus und wird heute nicht mehr vor die Kamera treten.»

In diesem Zusammenhang werde auch die betreffende Stelle, die nicht mehr auffindbar ist, bearbeitet: «Die Live-Schaltung zu Roger Aebli wird derzeit rausgeschnitten, da sie keinen Zusammenhang mit der journalistischen Einordnung der Geschehnisse in Venezuela hat. Danach wird der Beitrag wieder online gestellt.»

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen