«Wenn man gestresst ist, funktioniert nichts»
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TV-Auswanderin Alexandra tot:«Mit Hektik würde nichts gehen»

Lebte mit Tigern in Deutschland
SRF-Auswanderin Alexandra Taetz mit nur 38 Jahren verstorben

Die bekannte SRF-Auswanderin Alexandra Taetz ist im Alter von 38 Jahren an Krebs gestorben. Sie wurde durch die Doku-Serie «Auf und davon» bekannt – und baute mit ihrem Mann in Deutschland einen Tier-Erlebnispark auf.
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Die SRF-Auswanderin Alexandra Taetz ist tot.
Foto: SRF

Darum gehts

  • Alexandra Taetz, bekannt aus SRF-Doku, stirbt mit 38 Jahren an Krebs
  • Verwirklichte Traum eines Tierparks in Deutschland mit sibirischen Tigern
  • Tier-Erlebnispark Bell zieht Besucher aus der ganzen Region an
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk

Alexandra Taetz, bekannt aus der SRF-Dokumentationsreihe «Auf und davon», ist bereits Ende November im Alter von 38 Jahren an Krebs gestorben. Das berichtet die «Rhein-Zeitung». Vor etwa zehn Jahren wagte Taetz zusammen mit ihrem Ehemann Remo Müller und vier sibirischen Tigern den Schritt nach Deutschland. Dort verwirklichten sie ihren Traum eines eigenen Tierparks. Aus einem verfallenen Märchenpark im Hunsrück (Rheinland-Pfalz) schufen sie den Tier-Erlebnispark Bell, der heute Besucher aus der ganzen Region anzieht. SRF hatte erstmals 2016 über Taetz und ihre Familie berichtet, Mona Vetsch (50) besuchte sie letztmals 2023 in Deutschland.

Der Park wurde zur Heimat für Tiere, die anderswo kaum noch einen Platz fanden. Taetz dokumentierte diesen Prozess in einem Buch, in dem sie die Risiken und Herausforderungen beim Aufbau der Tier-Erlebniswelt schilderte.

«Kompromisslose Hingabe»

Das Team des Tier-Erlebnisparks würdigte Taetz in einem bewegenden Nachruf auf Facebook. «Der Park sei der Lebenstraum von Alexandra Taetz gewesen. Sie habe ihre kompromisslose Hingabe den Tieren und der Natur geschenkt», heisst es dort. Ihre Fürsorge und Leidenschaft hätten das Herz des Familienunternehmens gebildet.

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Der frühe Tod von Alexandra Taetz hat Familie und Mitarbeiter tief erschüttert. Die «Rhein-Zeitung» schreibt dazu: «Der Schock über den viel zu frühen Tod sitzt tief». Trotz der Trauer werde der Betrieb im Tier-Erlebnispark Bell fortgesetzt – dies sei Alexandras ausdrücklicher Wunsch gewesen, wie ihr Mann Remo Müller gegenüber der Zeitung erklärt.

Um das Andenken an Alexandra Taetz zu ehren, plane der Park eine besondere Gedenkfeier an ihrem Geburtstag. Dabei sollen ihr Leben, ihr Einsatz für Tiere ohne Stimme und der gemeinsame Familientraum im Mittelpunkt stehen. 

Mona Vetsch erinnert sich

Gegenüber Blick hat sich jetzt auch Moderatorin Mona Vetsch, die die junge Auswandererfamilie um Taetz begleiten durfte, geäussert: «Die Nachricht von Alexandras viel zu frühem Tod hat mich und unser ganzes Team erschüttert. Es ist einfach unfassbar traurig.» 

Und weiter: «Meine Gedanken sind ganz bei Remo und den Kindern. Ihnen wünsche ich von ganzem Herzen viel Kraft.»

«Schwer zu begreifen»

Vetsch hat wunderbare Erinnerungen an die Treffen in Deutschland: «Die schönen Erinnerungen an die glücklichen Tage mit Alexandra und ihrer Familie werde ich für immer bei mir tragen. Alexandras Ruhe und innere Stärke, mit der sie in ihrem bewegten Leben stand und ihre Träume verwirklicht hat, bewundere ich enorm. Dass sie nicht mehr sein soll, ist schwer zu begreifen.»

Auch Regina Buol, die die Sendung «Auf und davon» für SRF produziert, ist tief betroffen: «Ihr Traum von einem eigenen Tierpark war Alexandras Herzensprojekt. Diesen Traum konnte sie mit Remo Müller verwirklichen, gleichzeitig wurde sie Mutter von drei Kindern, was sie sehr erfüllt hat. Ihre Schaffenskraft und Liebe zu Menschen und Tieren haben mich tief beeindruckt.»

Mit viel Elan, Kraft, aber auch Bedachtsamkeit sei die Familie in ihr Projekt von einem eigenen Tierpark gestartet, «die beiden haben so viel erreicht. Dieser Schicksalsschlag macht mich sprachlos.»

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