Nach Angriff auf Andrew Mountbatten-Windsor im Park
Ex-Prinz verlangt zehn Bodyguards

Der gefallene Ex-Prinz Andrew wird im Windsor-Park von einem maskierten Mann verfolgt und bedroht. Der Angreifer wird festgenommen. Nun fordert der geschasste Royal den staatlich finanzierten Personenschutz zurück.
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Der Ex-Prinz ist in Panik. Er wurde beim Hundespaziergang von einem maskierten Mann angepöbelt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ex-Prinz Andrew wird in Windsor-Park von maskiertem Mann bedroht
  • Angreifer festgenommen, Andrew fordert staatlich finanzierten Personenschutz zurück
  • Kein Polizeischutz für nicht arbeitende Royals, zehnköpfiger Schutz kostet Millionen
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Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Der Schock sitzt tief! Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66) will im Windsor-Park nur eine friedliche Runde mit seinen Hunden drehen. Doch aus dem Spaziergang in der Nähe seines Zuhauses wird ein Albtraum. Ein maskierter Mann lauert ihm auf, verfolgt ihn schreiend und beleidigend und versetzt den Achten in der britischen Thronfolge in Angst. Ein weiterer Tiefpunkt eines Mannes, der einst alles hatte. Auch wenn ihm nichts passiert ist, seitdem habe er Todesangst.

Die Polizei kann den Angreifer später festnehmen, unter anderem wegen Waffenbesitzes. Der Vorfall liegt erst wenige Tage zurück. Doch schon jetzt ist für den geschassten Royal nichts mehr wie zuvor. Der Bruder von König Charles III. (77) soll stark erschüttert sein. Besonders bitter: Sein aktueller Schutz reicht offenbar nicht aus. Zwar ist ein Bodyguard dabei, doch dieser sei unbewaffnet gewesen – ein Umstand, der Andrew massiv verunsichert. Er fühlt sich schutzlos und als leichtes Ziel für mögliche Angreifer.

Andrew und Harry ringen um alte Privilegien

Jetzt geht der Skandalroyal in die Offensive. Laut britischen Medien fordert er vom Palast und der Regierung seinen früheren, zehnköpfigen Personenschutz zurück – finanziert durch den Staat und damit durch die Steuerzahlenden. Die Rede ist von einer jährlichen Summe in Millionenhöhe. Wem das bekannt vorkommt, liegt richtig: Andrew folgt damit dem Weg seines Neffen Prinz Harry (41), der seit Jahren um staatlichen Schutz für sich und seine Familie kämpft. Es ist ein steter Konflikt mit dem Innenministerium, in dem beide Seiten bisher hart geblieben sind.

Auch Prinz Harry hat vor Gericht keinen Erfolg: Wer keine offiziellen Aufgaben für die Krone erfüllt, erhält keinen Polizeischutz auf Staatskosten. Diese Regel gilt weiterhin strikt für nicht arbeitende Royals. Andrew Mountbatten-Windsor hofft dennoch auf eine Sonderregelung, da er in England lebt und der Vorfall mit dem maskierten Angreifer als konkrete Bedrohung gewertet wird. Doch das Verständnis in der Bevölkerung hält sich in Grenzen.

Viele Briten fragen sich, warum Steuergelder für seine Sicherheit eingesetzt werden sollen – nach seiner Verstrickung in den Epstein-Skandal. Auch aktuelle Ermittlungen gegen ihn wegen Amtsgeheimnisverletzung sorgen weiterhin für Kritik. Während sich der Angreifer nun wegen Belästigung verantworten muss, kämpft der geschasste Blaublüter um seinen Schutz und seinen Status. Der Vorfall wird zum Symbol eines grösseren Konflikts: Die beiden ausgegrenzten Royals Andrew und Harry ringen um alte Privilegien.

Im Palast jedoch herrscht Eiszeit. Ob der King oder die Regierung nachgeben, ist fraglich. Klar ist nur: Die Sicherheitsfrage bleibt eines der heikelsten Themen rund um die britische Königsfamilie.

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