Darum gehts
- Prinz Harry besuchte am 24. April 2026 die Ukraine für Charity-Arbeit
- Er sieht sich weiterhin als Royal, trotz Distanz zur Königsfamilie
- Meghan veranstaltete 3000-Fr-Wellness-Retreat, Kritik wegen Titelvermarktung
2020 entschlossen sich Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) dazu, sich aus der Royal Family zurückzuziehen. Der Plan war zunächst, teilweise als Royals aktiv zu sein, doch nicht alle Verpflichtungen wahrnehmen zu müssen und unabhängig von der Königsfamilie Geld zu verdienen.
Das erlaubte Prinz Harrys Grossmutter, die verstorbene Queen Elizabeth II. (1926–2022), jedoch nicht. Sie hielt nichts von der «Ein Fuss drin, ein Fuss draussen»-Idee. Entweder ganz oder gar nicht, hiess es. Also zog Prinz Harry mit seiner Ehefrau und dem gemeinsamen Sohn Archie in die USA.
Harry sieht sich als «working royal»
Seither herrscht Eiseskälte und ziemliche Funkstille zwischen den Sussexes und des Royals in England. Trotzdem führen sich Prinz Harry und Herzogin Meghan gerne noch wie arbeitende Royals auf. Und vor allem Prinz Harry sieht sich noch als solcher, wie es bei einem Besuch in der Ukraine nun zugab.
«Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein», betonte der Herzog von Sussex am vergangenen Freitag im Gespräch mit ITV News. Unrecht hat er da nicht, solange er nicht gerade wie sein Onkel Andrew Mountbatten-Windsor (66) alle Titel entzogen bekommt und sogar aus der Thronfolge entfernt wird – was Andrew übrigens immer noch nicht wurde.
Auch mit dem Ausdruck «not a working royal» könne Prinz Harry nichts anfangen, wie er zugab. «Ich bin hier, um zu arbeiten, um genau das zu tun, wofür ich geboren wurde», sagt Prinz Harry bei seinem Besuch.
Nicht völlig falsch, per Definition aber schon
Grundsätzlich liegt er damit wieder nicht falsch: Offiziell ist er ein Royal und er besuchte die Ukraine, um zu arbeiten – zumindest für einen wohltätigen Zweck beim Besuch eines Räumungskommandos der Hilfsorganisation Halo Trust. Somit ist Harry genau als Royal, der arbeitet gekommen. Genau genommen ein «arbeitender Royal».
Diese Bezeichnung steht in Bezug auf die Krone jedoch für jene Mitglieder des britischen Königshauses, die im Name der Krone offizielle Termine wahrnehmen, Hilfsorganisationen besuchen und sich somit als arbeitende Royals etablieren. Prinz Harry ist also per Definition kein «working royal» mehr, auch wenn er es offenbar anders sieht.
Vermarktung der royalen Titel
Zuvor sorgte bereits der gemeinsame Besuch von ihm und Herzogin Meghan in Australien vergangene Wochen für Stirnrunzeln. Die gesamte Reise wirkte wie ein offizieller Royal-Besuch, doch war keiner. Zudem gab Herzogin Meghan wieder Anlass zu Schimpftiraden, denn sie vermarktete nicht nur ihr Outfit, welches sie bei einem Treffen mit Opfern des Bondi Beach Massakers vom Dezember 2025 trug. Sie veranstaltete auch noch ein Wellness-Retreat, bei dem man sie treffen konnte. Kostenpunkt: rund 3000 Franken pro Person.
Immer wieder fällt sie negativ damit auf, dass sie ihren Titel als Herzogin für kommerzielle Zwecke verwendet, was ihr und ihrem Mann eigentlich strengstens untersagt wurde. All das macht sie jedoch nicht zu «working royals», sondern zieht den Unmut der Royal-Fans nur noch mehr auf sie.