Darum gehts
- Herzogin Meghan (44) wirbt nach Australien-Besuch für Modestücke auf OneOff
- Fans kritisieren ihren Profit aus Opferbesuch-Look, Einnahmen bis 25 Prozent
- 15 Todesopfer: Terroranschlag Bondi Beach war im Dezember 2025
Herzogin Meghan (44) und ihr Ehemann Prinz Harry (41) befinden sich derzeit auf einer Australien-Reise. Im Rahmen dieser besuchten sie auch Überlebende des verheerenden Terroranschlags am Bondi Beach im Dezember 2025, bei dem 15 Menschen ihr Leben verloren.
Während ihres Besuchs zeigte sich Herzogin Meghan empathisch, mitfühlend den Opfern und ihren Angehörigen gegenüber. Sie spricht mit den Geschädigten, wirkt betroffen und eben so, wie man es von jemandem erwartet, der auf Betroffene eines solchen Massakers trifft.
Interessiert Meghan Profit mehr als Opferhilfe?
Es ist jedoch nicht dieser Termin an sich, der für einen Shitstorm sorgt, sondern das, was danach kommt. So kann man auf der Plattform OneOff ihren Look nachkaufen, den sie zu den Opfern von Bondi Beach trug.
Meghan kleidete sich in einer blau-weiss-gestreiften Bluse, weissen Sneakers, hellen Jeans, einer grossen Sonnenbrille und einer brauen Wildledertasche. Wer will, kann den Look nun für rund 2000 US-Dollar nachkaufen. Stattdessen zerreissen sich die Fans aber lieber das Maul darüber, dass Meghan einen Look anpreist, den sie bei einem so ernsten Anlass trug. Damit nehme sie nämlich die Aufmerksamkeit von den Opfern und vermittle den Eindruck, dass es ihr nicht wirklich um Unterstützung und Mitgefühl geht, sondern um Profit. Denn Meghan soll Anteile an der Online-Plattform haben und pro verkauftem Artikel aus ihrem virtuellen Kleiderschrank zehn bis 25 Prozent mitverdienen. Ausserdem gehört die Herzogin zu den Investorinnen des Modeunternehmens, das von KI unterstützt wird.
Kommerzialisierung des royalen Status
All diese Faktoren sind aber nur ein Teil, der den Shitstorm gegen sie ausmacht. Wie die «Bunte» den Royal-Experten Richard Palmer zitiert, wird dem Palast diese Situation ebenfalls nicht gefallen. Es sei «das bislang krasseste Beispiel für die Bestrebungen von Harry und Meghan, ihre königliche Marke zu kommerzialisieren». Meghan läuft auf der Plattform nämlich nur unter ihrem Vornamen. Geht man auf ihr Profil, sieht man die Kopfzeile ihres Instagram-Accounts, wo «Meghan – Duchess of Sussex» zu lesen ist. Dieser Titel ist zwar nach wie vor der ihrige, doch für kommerzielle Zwecke darf sie diesen nicht verwenden. «Ich glaube, das wird im Palast die Alarmglocken schrillen lassen und könnte letztlich weitere Diskussionen darüber anstossen, ob es notwendig ist, ihnen ihre königlichen Titel zu entziehen – zumal der König nun mit dem Fall Andrew faktisch bewiesen hat, dass dies möglich ist», so Richard Palmer weiter. «Aus dem königlichen Status Kapital zu schlagen, wirft ein schlechtes Licht auf die Monarchie.»
Schon zu Beginn ihrer Reise nach Down Under ernteten Herzogin Meghan und Prinz Harry Kritik. Meghan war der Star eines Luxus-Retreats, Harry sprach an einem Summit über mentale Gesundheit. Dafür bekamen sie hübsche Summen. Der gebürtige Royal Prinz Harry wurde mit rund 50'000 Franken entlöhnt, seine Gattin bekam gar das Vierfache. Ihre royalen Titel spielten dabei sicher keine unbedeutende Rolle.
Das Königshaus vertreibt zwar ebenfalls diverse Artikel, hat sogar einen eigenen Onlineshop des Buckingham-Palastes, doch dafür wird die britische Royal Family auch gerne die «Firma» genannt. Dieser Onlineshop beispielsweise gehört aber zum sogenannten Royal Trust, einer britischen Wohltätigkeitsorganisation, die die Kunstsammlung der Königsfamilie verwaltet und Attraktionen wie Windsor Castle und den Buckingham-Palast erhält.