Darum gehts
- Royal-Biograf Tom Bower beschreibt Meghan in Buch «Betrayal» als manipulativ
- 2018 eskalierte Gespräch mit William und Kate im Kensington-Palast
- Buch erscheint am 26. März 2026, Meghan und Harry wehren sich öffentlich
Brutal, machtbesessen und manipulativ. So beschreibt Royal-Biograf Tom Bower (79) Herzogin Meghan (44) in seinem neuen Enthüllungsbuch «Betrayal», was auf deutsch «Verrat» bedeutet. Offiziell erscheint es am 26. März 2026, doch schon jetzt schlagen die brisanten Auszüge hohe Wellen. Die «Times» veröffentlichte erste Passagen am Freitag. Sie lesen sich wie ein royaler Thriller: Ein Ehepaar, das sich gegen die strengen Hofprotokolle stellt, und eine Königsfamilie, die durch Intrigen, Machtspiele und verlorene Loyalität noch mehr ins Wanken gerät, als sie dies durch den Skandal um den gefallenen Sex-Grüselprinzen Andrew Mountbatten-Windsor (66) eh schon tut.
Die wohl spektakulärste Szene spielt 2018 im Kensington-Palast. Ein klärendes Gespräch zwischen Meghan, Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) soll die angespannte Beziehung entspannen. Doch die erhoffte Versöhnung eskaliert binnen Sekunden. Meghan und William sollen sich angeschrien haben, während Kate und Prinz Harry (41) stumm daneben sitzen. «Meghan hat sofort gezeigt, dass sie die Kontrolle übernehmen würde», so Brower.
Die grosse Widersacherin
Im Machtspiel des Buches gibt es nur eine Hauptperson, die als Widersacherin gezeichnet wird: Meghan. Der Biograf beschreibt, wie sie Harry beeinflusst, im Palast Spannungen erzeugt und Vertraute gegeneinander ausgespielt hat. Sie habe das Leben in London als unbefriedigend empfunden, die engen royalen Regeln kritisiert und früh erkannt, dass ihr Ehemann nie König wird, und ihre Strategie daran angepasst. Hinter den Palastmauern seien Konflikte offener ausgetragen, Loyalität auf die Probe gestellt und das Vertrauen zwischen den Geschwistern erschüttert worden. Selbst Königin Camilla (78) soll gesagt haben: «Meghan hat Harry regelrecht gehirngewaschen.»
Bower beschreibt, wie Harry unter Meghan zunehmend unberechenbarer wurde. Gleichzeitig habe Meghan aktiv die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, Konflikte entfacht und Positionen gesichert. Konkret werfen die Passagen ihr vor: dominantes Auftreten gegenüber William, die Veränderung Harrys, das Spiel mit Loyalitäten, ihr Frust über das engstirnige Leben im Palast und die strategische Ausrichtung auf Macht statt Krone.
Doch Harry und Meghan lassen sich all das nicht gefallen. Durch ihren Sprecher wehren sie sich öffentlich: «Bower hat uns nie persönlich getroffen. Viele Szenen sind reine Konstruktionen. Er ist besessen von uns als Paar und erfindet Konflikte, die wir nie erlebt haben.» Sie wehren sich entschieden gegen die Anschuldigungen und werfen dem Biografen vor, ein Bild zu zeichnen, das mehr Drama und Spekulation als Realität enthält. Es sei ein gezielter Angriff auf ihre öffentliche Wahrnehmung, der sie seit Jahren begleitet. Der Palast schweigt derweil noch.