Darum gehts
- Harry und Meghan besuchen Australien für Charity und kommerzielle Auftritte
- Meghan verdient mehr als Harry für ein Luxus-Event-Auftritt in Sydney
- 2018 wurden sie gefeiert, 2026 dominiert Kritik und Skepsis
Sie sind zurück. Acht Jahre nach ihrem umjubelten Australien-Besuch stehen Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) wieder im Rampenlicht von Down Under. Am Dienstagmorgen haben die Sussexes ihre viertägige Reise begonnen. Fans jubeln, Kritiker zweifeln: Geht es hier um Herz oder Geld?
Die ersten Bilder sind emotional. Meghan und Harry besuchen gleich zu Beginn das Royal Children's Hospital in Melbourne. Sie sprechen mit jungen Patienten und deren Familien, schenken Nähe und Trost. Szenen, die berühren.
Flug in der Businessclass
Auch ein Frauenhaus steht für Meghan am ersten Tag auf dem Programm. Der Sohn von König Charles III. (76) konzentriert sich in den kommenden Tagen auf Veteranenprojekte und Initiativen zur mentalen Gesundheit. Offiziell ist die Reise privat finanziert, die Anreise erfolgte mit einem Businessclass-Flug aus Los Angeles.
Während tagsüber Hände geschüttelt und Kinder umarmt werden, warten in Sydney bereits die hochpreisigen Auftritte. Meghan ist der Star eines exklusiven Luxus-Retreats am Coogee Beach, Harry spricht an einem Summit über mentale Gesundheit und Leadership. Genau diese Mischung aus Charity und Kommerz spaltet das australische Volk.
Meghan verdient viermal mehr
Kritiker werfen dem Paar vor, seine frühere Royal-Prominenz kommerziell zu nutzen. Besonders Meghans Auftritt sorgt für Diskussionen: Ihre Gage soll bei umgerechnet rund 200'000 Franken liegen, während Harry für seinen Vortrag etwa 50'000 Franken erhalten soll.
Bei ihrem ersten Australienbesuch 2018 war alles anders. Damals wurden Harry und Meghan gefeiert wie Popstars. Kaum angekommen, verkündeten sie die Schwangerschaft mit ihrem ersten Kind Archie, der am 6. Mai sieben Jahre alt wird. Die Reise wurde zum globalen Medienmoment, Menschenmassen jubelten dem Paar zu, Blumen und Babygeschenke füllten die Strassen.
Heute ist die Stimmung eine andere. Auch die Politik mischt sich ein. Die Oppositionsführerin im Bundesstaat Victoria, Jess Wilson (35), fordert, dass Harry und Meghan ihre Polizeikosten selbst tragen sollen. Der libertäre Abgeordnete David Limbrick (41) kritisiert ebenfalls, dass wohlhabende Prominente nicht auf Kosten der Steuerzahler geschützt werden sollten.
Kritik und Sussex-Zauber
Trotz der Kritik funktioniert der faule Sussex-Zauber bei vielen Fans weiterhin. Die Bilder wirken herzlich und nahbar. Selbst kleine Details werden beobachtet, etwa Meghans Wahl eines bereits früher getragenen Outfits eines australischen Designers.
Doch die Grundfrage bleibt: Wie viel davon ist echte Nähe – und wie viel strategische Inszenierung? Australien erlebt ein Wiedersehen mit einem Paar, das einst für Hoffnung, Glamour und Neuanfang stand. Heute ist daraus eine globale Marke geworden. Zwischen Mitgefühl und Mega-Gagen.