Darum gehts
- Prinzessin Madeleine posiert auf dem Cover der skandinavischen «Vogue»
- Im Interview erzählt sie offen von Schwierigkeiten mit ihrer royalen Rolle
- Nach Jahren in den USA und England kehrte sie 2024 nach Schweden zurück
Vor den Fotografen lief Prinzessin Madeleine (44) von Schweden früher davon. Heute blickt sie auf dem Cover der skandinavischen «Vogue» souverän und selbstbewusst in die Kamera. Die Tochter von König Carl XVI. Gustaf (80) und Königin Silvia (82) zeigt sich in der Fünf-Jahres-Jubiläumsausgabe sehr persönlich.
Der Schweizer Stil-Experte Alf Heller (50) ist begeistert: «Also erstens, wow, wow, wow. Diese Bilder, diese Inszenierung, so ästhetisch, so schön, so stilvoll», sagt er zu Blick. Sein Urteil: «10 von 10 Punkten.»
Sie hatte Mühe mit ihrer Rolle
Im Interview mit der «Vogue» erzählt Madeleine ungewöhnlich offen, wie schwer ihr ihre royale Rolle als Kind fiel. Ihre Geschwister, Kronprinzessin Victoria (49) und Prinz Carl Philip (47), hätten diese leichter akzeptiert. Sie selbst sagt: «Ich hatte damit immer irgendwie zu kämpfen.»
Das hat sich ausgewirkt: «Wenn wir mit Medienfotografen interagieren mussten, war ich immer diejenige, die weglief, und sie mussten mich jagen.» Heute wirkt die Kosmetik-Unternehmerin befreit.
Für das «Vogue»-Shooting geht sie an Orte, die ihr besonders viel bedeuten, wie die königlichen Stallungen. Pferde spielen in ihrem Leben seit ihrer Kindheit eine wichtige Rolle. Auch modisch ist ihr aktueller Auftritt spektakulär. Madeleine hat die Inszenierung der Fotos bestimmt und die Looks ausgewählt.
Wichtiges Zeichen fürs Volk
Dazu meint Alf Heller: «Sie bestimmt selbst, wie die Welt sie sehen will. Und das für das international angesehenste Modemagazin, das finde ich sehr stark.» Dass die Prinzessin die skandinavische und nicht die amerikanische Ausgabe für ihren Auftritt gewählt hat, findet er ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit zu ihrem Land und Volk.
Immerhin ist ihr Gatte Chris O’Neill (52) ein britisch-amerikanischer Geschäftsmann. Das Paar zog 2018 mit seinen drei Kindern nach Florida, 2024 kehrte die Familie nach Schweden zurück.
Madeleine ist nicht die erste schwedische Prinzessin auf dem Cover der skandinavischen «Vogue»: Ihre Schwägerin Prinzessin Sofia (41) zierte im Dezember 2024 die Titelseite. International waren unter anderem Prinzessin Diana, Prinzessin Anne und Catherine, Princess of Wales, auf «Vogue»-Covern zu sehen.
Eine fehlt allerdings: Schwedens Kronprinzessin Victoria. Für Prinzessin Madeleine scheint der Zeitpunkt dagegen perfekt. Aus dem schüchternen Mädchen, das einst vor den Kameras davonlief, ist eine Frau geworden, die selbst bestimmt, welches Bild die Welt von ihr sieht.