Biografie liefert neue Details
Litt Prinz Philip (†99) jahrelang an Krebs?

Eine Biografie über Queen Elizabeth II. wirft ein neues Licht auf die letzten Lebensjahre ihres Ehemannes. Demnach soll bei Prinz Philip schon im Jahr 2013 Bauchspeicheldrüsenkrebs entdeckt worden sein.
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Prinz Philip starb im April 2021, kurz vor seinem 100. Geburtstag.
Foto: imago images/Starface

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Enthüllungen: Prinz Philip lebte seit 2013 mit Bauchspeicheldrüsenkrebs.
  • Ärzte diagnostizierten inoperablen Tumor, Philip überlebte fast acht Jahre.
  • Nur 10 % überleben fünf Jahre nach Bauchspeicheldrüsenkrebs-Diagnose .
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Als Prinz Philip im April 2021 kurz vor seinem 100. Geburtstag auf Schloss Windsor verstarb, wurde als Todesursache offiziell schlicht «hohes Alter» angegeben. Neue Enthüllungen aus einer Biografie des Schriftstellers Hugo Vickers über Queen Elizabeth II. (1926-2022) legen nun jedoch nahe, dass der Herzog von Edinburgh vor seinem Tod über mehrere Jahre mit einer schweren Diagnose gelebt haben soll.

Laut den Ausführungen von Vickers, die die «Mail on Sunday» in Auszügen veröffentlicht hat, soll bei Prinz Philip bereits im Juni 2013 inoperabler Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt worden sein. Während eines Krankenhausaufenthaltes hätten Ärzte angeblich einen Schatten an der Bauchspeicheldrüse entdeckt. Im Zuge einer Operation sei man laut des Biografen zu dem Urteil gelangt, dass der Tumor nicht operabel sei.

Sollten diese Angaben korrekt sein, hätte der Herzog die bei dieser Krebsart übliche Lebenserwartung nach der Diagnose deutlich übertroffen. Vickers berichtet, dass Philip fast acht Jahre mit der Erkrankung gelebt habe – ein Zeitraum, der aus medizinischer Sicht als aussergewöhnlich lang gilt. Laut dem Universitätsspital Zürich leben nur etwa 10 Prozent aller Patientinnen und Patienten fünf Jahre nach der Erstdiagnose noch.

Philips letzte Stunden auf Schloss Windsor

Interessanterweise fällt der Zeitraum nach der angeblichen Diagnose mit dem Rückzug des Herzogs von seinen offiziellen royalen Pflichten im Jahr 2017 zusammen. Ob dieser Schritt hauptsächlich seinem Alter oder der vermeintlichen Erkrankung geschuldet war, bleibt Spekulation.

Vickers beschreibt auch den letzten Abend des Herzogs und zeichnet das Bild eines Mannes, der bis zuletzt seinen eigenen Willen durchsetzen wollte. Demnach soll Philip den Krankenschwestern kurzzeitig entkommen sein, um mithilfe seines Gehwagens in den sogenannten Oak Room zu gelangen und dort ein Bier zu trinken. Am folgenden Morgen habe er nach einem Bad Unwohlsein verspürt und sei dann friedlich eingeschlafen.

Queen Elizabeth II. sei zum Zeitpunkt seines Todes nicht im Raum gewesen. Laut dem Bericht soll sie darüber betrübt gewesen sein, dass er, wie so oft in seinem Leben, gegangen sei, ohne sich zu verabschieden.

Abschied nach 73 Ehejahren

Da sein Tod in die Zeit der Corona-Pandemie fiel, durften der Beerdigung in der St. George’s Chapel auf Schloss Windsor lediglich 30 Personen beiwohnen. Darunter die Familie und engste Freunde. Queen Elizabeth II. sass während der Zeremonie mutterseelenalleine im Chorgestühle, trug dabei eine Gesichtsmaske. Das Bild der einsamen Königin, die sich nach 73 Ehejahren von ihrem geliebten Mann verabschieden musste, ging 2021 um die Welt. 

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