Darum gehts
- Herzogin Meghan besucht am 17. Mai Genf für Gedenkfeier
- Sie weiht das Lost Screen Memorial mit 50 Tafeln ein
- Die Lichtinstallation bleibt bis 22. Mai öffentlich zugänglich
Herzogin Meghan (44) reist am Sonntag, 17. Mai, überraschend nach Genf. Dort wird sie auf dem Place des Nations an einer emotionalen Gedenkfeier teilnehmen. Auf dem Instagram-Kanal von Archewell Philanthropies informiert sie über ihre Reise. Seit Jahren setzt sie sich mit ihrer Organisation für den Schutz von Jugendlichen im Internet ein, was nun auch der Grund für ihren Besuch in der Schweiz ist.
In Genf wird sie das Lost Screen Memorial einweihen. Eine eindrucksvolle Lichtinstallation bestehend aus 50 Tafeln, wie das «People»-Magazin berichtet. Jede Tafel zeigt den Sperrbildschirm eines Kindes oder Jugendlichen, das infolge von Online-Gewalt ums Leben kam, begleitet vom Zeitpunkt des Todes. Die Gedenkfeier wird von der World Health Organization (WHO) und Archewell Philanthropies organisiert. Auch WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus wird daran teilnehmen.
«Unsere Kinder sollen sicher sein»
Herzogin Meghan nutzt die Aufmerksamkeit, um die Dringlichkeit globaler Massnahmen für mehr Internetsicherheit zu betonen. Bei einer Rede zur Kampagne «No Child Lost to Social Media» in New York City im April 2025 sagte sie: «Egal, wie polarisiert die Welt ist oder worüber die Menschen übereinstimmen oder nicht – in einem Punkt sind wir uns alle einig: Unsere Kinder sollen sicher sein.» Ihr Ehemann Prinz Harry (41) ergänzte: «Kein Kind sollte in digitalen Räumen ausgebeutet, manipuliert oder missbraucht werden.»
Die Lichtinstallation bleibt bis zum 22. Mai in Genf ausgestellt. Sie soll wachrütteln und vor den schlimmsten Gefahren im Netz warnen: vor fiesem Cybermobbing, vor Erpressung mit Intimbildern (Sextortion) und vor Pädophilen, die sich in Chats an Kinder heranmachen (Online-Grooming).
Meghan selbst hat in der Vergangenheit offen über ihre Erfahrungen mit Hass und Mobbing in sozialen Medien gesprochen und mehrfach betont, wie wichtig der Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum sei.