Darum gehts
- König Charles III. besucht am 27. April die USA – historisches Ereignis
- Blick beleuchtet Trumps Fauxpas-Geschichte mit den Royals, darunter unangemessenes Verhalten
- Letzter britischer Staatsbesuch in den USA war 2007, nach 19 Jahren Pause
Am Montag, 27. April, reist König Charles III. (77) in die USA, um den ersten Staatsbesuch eines britischen Royals in den Vereinigten Staaten von Amerika seit 2007 zu absolvieren.
Alle Augen werden auf Washington D.C. gerichtet sein. Nicht nur, weil am Wochenende eine Schiesserei während eines Korrespondenten-Dinners stattfand, und man nun beobachten will, wie die Sicherheitssituation für den König ist. Sondern vor allem, weil US-Präsident Donald Trump (79) in der Vergangenheit nicht unbedingt geschickt im Umgang mit Royals war. Blick hat die grössten Fauxpas gesammelt.
Donald Trump kommt zuerst
Trifft man auf ein Mitglied der Royal Family, gelten ganz spezielle Verhaltensregeln. So darf man beispielsweise nicht vor dem Royal hergehen – die Mitglieder der Königsfamilie laufen stets voraus oder neben einem. In Donald Trumps Universum gelten diese Regeln jedoch nicht. Bei einem Staatsbesuch 2018 während seiner ersten Amtszeit marschierte er fröhlich vorneweg. Das hatte zur Folge, dass er Queen Elizabeth II. (1926-2022) durch seine gross gewachsene Statur und ihre geringe Körpergrösse regelmässig in den Schatten stellte – wortwörtlich, denn sie verschwand hinter ihm einfach.
Trump geht auf Tuchfühlung
Eigentlich sollte man ja niemanden ohne dessen Zustimmung einfach so anfassen, beispielsweise am Arm oder am Rücken. Trifft man auf einen Royal, ist das Protokoll noch viel strenger. Man verneigt sich oder macht einen Knicks, und erst dann, wenn die entsprechende königliche Person einem die Hand reicht, darf man diese nehmen. Der Queen die Hand auf den Arm oder den Rücken zu legen, war und ist übrigens auch ein absolutes No-Go. Das hat Donald Trump allerdings immer noch nicht gelernt, wie er bei seinem letzten Besuch in Grossbritannien bewiesen hat, als er König Charles ebenfalls die Hand bei der Begrüssung auf den Oberarm legte.
Negative Kommentare zu Royals
Ja, inzwischen hat es sich Herzogin Meghan (44) selbst mit den Royals verspielt. 2019 gehörte sie aber noch voll zur Königsfamilie, nachdem sie 2018 Prinz Harry (41) geheiratet hatte und es den Megxit noch nicht gab. Donald Trump bezeichnete Herzogin Meghan damals als «nasty», also «fies». Der Grund? Sie hatte ihn 2016 in einem Interview öffentlich kritisiert und als frauenfeindlich bezeichnet, worauf er später aufmerksam gemacht wurde. Ob er seinen Kommentar auf die Herzogin selbst bezog oder schlicht auf ihren Kommentar, ist noch heute unklar. Sicher ist jedoch, dass er ein Mitglied der Königsfamilie beleidigte – und das geht nun einmal gar nicht.
Augen zu und durch?
Als Donald Trump und First Lady Melania Trump (56) vergangenen September nach England reisten, um dem König einen Staatsbesuch abzustatten, sorgte nicht nur der US-Präsident für einen Fauxpas. Auch seine Ehefrau verhielt sich nicht tadellos. Vor allem ihre Garderobe sorgte für Gesprächsstoff. Ein riesiger Hut mit noch grösserer Krempe verdeckte die Augen der First Lady, wodurch ein emotionaler Kontakt über Blicke mit den Gastgebern nicht gewährleistet war. Ausserdem behielt sie den Hut auch in den Innenräumen auf – ebenfalls ein No-Go.
Donald Trump, der Egomane
Es ist schön, wenn Leute einen mögen, klar. Doch nur weil sie nett zu einem sind, heisst das noch lange nicht, dass sie einem auch wirklich wohlgesonnen sind. Der Meinung scheint aber Donald Trump zu sein. Der US-Präsident betonte in verschiedenen Interviews immer wieder, dass Queen Elizabeth II. ihn «sehr gemocht» habe. Ob das tatsächlich so war, kann man die verstorbene Monarchin nicht mehr fragen. Und selbst wenn, würde sie sich nicht dazu äussern, denn das gehört sich in den Augen der Royals nicht. Ja, sie war nett zu Donald Trump, aber das gehört zu ihrem Job und den diplomatischen Beziehung zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA dazu.