Trotzdem gibts Kritik
Prinz William zahlt Millionen Steuern – freiwillig!

Prinz William zählt zu den Topsteuerzahlern Grossbritanniens. Im Finanzjahr 2023/24 soll er bis zu 7,3 Millionen Franken Einkommensteuer gezahlt haben. Sein Vermögen stammt grösstenteils aus dem Herzogtum Cornwall.
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Prinz William zahlte im Finanzjahr 2023/24 rund 7,4 Millionen Franken Steuern.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Prinz William zahlt freiwillig bis zu 7,4 Mio. Franken Steuern jährlich
  • Im Jahr 2023/24 erzielte William Einnahmen von über 24,8 Mio. Franken
  • Haupteinnahmen aus Herzogtum Cornwall mit 540 Quadratkilometern seit 14. Jahrhundert
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Fynn MüllerPeople-Redaktor

Prinz William (43) gehört zu den absoluten Topsteuerzahlern in Grossbritannien. Wie die britische «Times» berichtet, zahlt der Thronfolger jährlich bis zu 7,4 Millionen Franken Einkommensteuer – freiwillig.

Laut einer Regelung aus dem Jahr 2013 müsste weder der Monarch noch der Prince of Wales auf ihre Einkünfte Steuern entrichten. Doch William und sein Vater, König Charles III. (77), entschieden sich bewusst dafür, ihre Beiträge zu leisten.

Williams Haupteinnahmequelle ist das Herzogtum Cornwall, ein privates Landgut von über 540 Quadratkilometern, das seit dem 14. Jahrhundert traditionell dem Thronfolger gehört.

Im Finanzjahr 2023/24 erzielte William einen Überschuss von mehr als 24,8 Millionen Franken. Davon sind laut Schätzungen rund 14,3 Millionen Euro steuerpflichtig, was zu einer Steuerlast von etwa 5,5 bis 7,4 Millionen Franken führt.

Ein Sprecher des Kensington-Palastes erklärt gegenüber der «Times»: «Der Prince of Wales zahlt den Spitzensteuersatz für Einkommens- und Kapitalertragsteuern auf sein gesamtes persönliches Einkommen, einschliesslich der Einnahmen aus dem Herzogtum.»

Kritik an königlichen Ländereien

Der Spitzensteuersatz im Vereinigten Königreich beträgt 45 Prozent. Politische Kritik bleibt jedoch nicht aus. Der frühere britische Innenminister Norman Baker fordert, dass das Herzogtum Cornwall sowie das Herzogtum Lancaster, das König Charles III. gehört, in staatlichen Besitz überführt werden sollten.

«Das sind keine privaten Ländereien. Es sind öffentliche Ländereien, und wir sollten davon profitieren, anstatt sie als königliche Schmiergeldkassen für William und Charles zu behandeln», sagt Baker.

So sieht es bei anderen Royals aus

Zum Vergleich: Prinz Harry (41) und seine Herzogin Meghan (44) leben in den USA und unterliegen dort ganz normalen Steuerregeln. Keine Sonderrolle, keine historischen Ausnahmen. Ihr Einkommen kommt aus Deals mit Netflix & Co. und wird regulär besteuert.

In Spanien sorgte Ex-König Juan Carlos I. (88) mit Steueraffären und Millionen-Geschenken für einen handfesten Skandal. Erst nach massivem Druck zahlte er nach.

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