Darum gehts
- Der Musiker Nico Santos tourt am 11. November 2026 in Zürich
- Als Spitznamen bevorzugt er «Santos» und liebt Sushi und Gesellschaftsspiele
- Seine grössten Ausgaben gelten Essen, insbesondere ausgiebigen Frühstücken und Restaurants
Welches Ereignis hat Ihr Leben verändert?
Das war der Tod meines besten Freundes. Da war ich 15 Jahre alt. Mit seinem Abschied habe ich das Leben erstmals mit der ganzen Wucht zu spüren bekommen und dabei realisiert, dass solche Sachen nicht nur im Film passieren. Eine schönere Wendung gab es dann mit 18, als ich beschlossen habe, Spanien, wo ich aufgewachsen bin, zu verlassen und nach Deutschland zu ziehen. Mit diesem Schritt haben sich mir die Türen geöffnet, um in der Musikwelt Fuss fassen zu können.
Was wären Sie als Kind gern geworden?
Als Kind gab es für mich nur zwei Dinge: Musik und Fussball. Mit der Zeit hat sich aber herauskristallisiert, dass ich zu schlecht bin, um Fussballer zu werden. Deswegen bin ich, Gott sei Dank, bei der Musik geblieben. Ich bin bis heute jeden Tag dankbar, diesen wunderbaren Job machen zu dürfen.
Als Sie 16 waren: Wie hat Ihr Zimmer ausgesehen?
Das war ziemlich klein und minimalistisch. Ein Bett, ein Schreibtisch, diverse Instrumente und Poster von Michael Jackson und Justin Timberlake an den Wänden. Ach, und ich hatte, wie die meisten anderen wohl auch, diesen einen Stuhl, auf dem sich die Klamotten getürmt haben, die weder dreckig genug für den Wäschekorb noch sauber genug für den Kleiderschrank waren (lacht).
Welche Eigenschaft hätten Sie lieber nicht?
Mein Trödeln. Erst wenn ich längst zu spät bin, fange ich an, mich zu beeilen. Das ist etwas von der spanischen Mentalität, das sich tief in mir verankert hat. Auch nach so vielen Jahren in Deutschland habe ich es nicht geschafft, diese Eigenschaft abzulegen.
Was haben Sie für einen Spitznamen?
Die meisten nennen mich Santos oder einige wenige auch Santi. Verrückterweise höre ich eher darauf als auf meinen eigentlichen Namen Nico.
Was lernen Sie gerade, was Sie noch nicht so gut können?
Ich versuche, mich in meinem Haus vermehrt handwerklich zu betätigen. Ich bin mittlerweile schon besser, aber da gibt es noch sehr, sehr viel Luft nach oben. Immerhin macht es Spass.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!
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Wofür geben Sie am meisten Geld aus?
Auf jeden Fall für Essen! Das sehe ich auch als meinen grössten Luxus. Oftmals lasse ich es liefern, wobei ich auch ziemlich gern in Restaurants gehe und dann auch mein Umfeld einlade. Am liebsten mag ich ein gutes Frühstück – ausgiebig und viel (lacht).
Welches ist Ihr liebstes Gesellschaftsspiel?
«Cabo», keine Frage! Ich liebe es, auch wenn ich meistens verliere.
Was verabscheuen Sie am meisten?
Es gibt nichts Schlimmeres und Verwerflicheres als Rassismus. Das ist ein absolutes No-Go.
Ihr Lieblingsessen?
Das ist Sushi. Davon kann ich einfach nicht genug kriegen.
Was trinken Sie besonders gern?
Ich gönne mir ab und zu einen guten Gin Tonic oder einen feinen Whiskey Sour.
Haben Sie einen Tick?
Mittlerweile nicht mehr. Ich war aber von der Zahl zwei fast schon besessen. Im Sinn von, dass alles durch zwei teilbar sein musste, ich Dinge doppelt gemacht oder gekauft habe. Gott sei Dank konnte ich das ablegen.