Darum gehts
- Das Open Air Gampel bietet 2026 erstmals Sportaktivitäten auf dem Festivalgelände an
- Highlights: Human Soccer, Gym, Gampel-Run und Bier-Yoga für Besucher
- Activ-Fitness-Stand mit Geräten, Fokus auf spielerisches Kräftemessen und Wettbewerbe
Am Festival wird nur gesoffen und niemand schaut auf die Gesundheit? Das ändert sich jetzt am Open Air Gampel. Zumindest, wenn es nach den Organisatoren geht. Das Festival hat in diesem Jahr sein Gelände umgekrempelt und bietet den Besuchern auch Sportmöglichkeiten auf dem Zeltplatz.
«Komplett neu ist ein Bereich rund um Spiel, Spass und Sport. Dort gibt es unter anderem Human Soccer, Yoga, ein Gym, den Gampel-Run, ein Karaoke-Velo und einiges mehr zu entdecken», verkündete Medienchef Olivier Imboden (55) gegenüber Blick vor dem Event. Tatsächlich finden sich seit Beginn des Open Airs am Donnerstag vor dem Festivaleingang Sportmöglichkeiten. Beim Blick-Stand spielen Menschen Ping-Pong mit Rundlauf und Tischfussball, nebenan gibt es die lebensechte Version vom «Töggelen». Dort sind die Spieler an einem Band festgemacht und können sich nur seitwärts bewegen.
Lieber Wettbewerb als Training
Ins Auge stechen auch die Fitnessgeräte, die zum Stand der Fitnesscenter-Kette Activ Fitness gehören. «Wir haben ein Squat Rack für Kniebeugen, Romanian Deadlifts und Brustpressen. Ausserdem gibt es einen Functional-Turm, an dem Sportbegeisterte verschiedene Calisthenics-Übungen ausführen können sowie TRX-Bänder für das funktionelle Training», erklärt Michèle Hug (28), Marketing-Managerin von Movemi, der Betreiberin von Activ Fitness, im Gespräch mit Blick.
Beim Besuch von Blick zeigt sich allerdings: Zum Sporttreiben ist aktuell gerade niemand hier, die Menschen setzen auf den Wettbewerb und messen sich bei Klimmzügen oder versuchen, möglichst lange an einer Stange zu hängen, um Preise zu gewinnen. «Am Open Air Frauenfeld standen manche Besucher bereits bei der Öffnung unseres Standes am Morgen bereit. Hier in Gampel liegt der Fokus auf dem spielerischen Kräftemessen», sagt Hug. Am Ostschweizer Festival war Activ Fitness schon zwei Mal mit einem Stand vor Ort.
Bier-Yoga und Laufgruppe
Sportlich geht es auch die nächsten Tage weiter. Morgens um 11 Uhr trifft sich jeweils eine Laufgruppe zum Joggen, für Trinkfreudigere gibt es regelmässig Bier-Yoga, das es auch schon in vorherigen Jahren gab. Hug ist überzeugt, dass die Fitnessangebote auch darüber hinaus genutzt werden: «Wer mehrere Tage auf einem Festival verbringt, hat oft zwischendurch etwas Zeit für Bewegung. Und was gibt es Schöneres, als sich vor einem Konzert noch einmal auszupowern und neue Energie zu tanken?»