«Es fühlt sich komisch an»
Alana Netzer übt Loslassen im ersten Ausgang ohne Baby

Sieben Wochen nach der Geburt ihres ersten Kindes, genoss Alana Netzer ihren ersten Solo-Ausgang. Mit Blick sprach sie über Lennon und das Loslassen.
Kommentieren
1/5
Am Donnerstagabend, 4. Juni, war Alana Netzer nach sieben Wochen erstmals ohne ihr Baby Lennon unterwegs.
Foto: Jaray Fofana

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alana Netzer ist erstmals nach Geburt ihres Sohns allein unterwegs
  • Baschi unterstützt sie bei nächtlichen Fütterungen und Kinderbetreuung
  • Sohn Lennon John ähnelt laut Netzer «eins zu eins» seinem Vater
Jaray_Fofana_Praktikantin People _Blick_3-Bearbeitet.jpg
Jaray FofanaRedaktorin People

Sie strahlt, doch ganz loslassen kann Alana Netzer (38) noch nicht. Nur sieben Wochen nach der Geburt ihres Sohns Lennon Ron Bürgin wagt sich die Partnerin von Musiker Baschi (39) erstmals wieder allein unter Leute – und das fühlt sich ungewohnt an. Am Launch-Event einer Sonnencrememarke in Zürich erzählt die Mutter gegenüber Blick, wie es ist, erstmals ohne ihr Neugeborenes im Ausgang zu sein.

«Er ist heute sieben Wochen alt, und ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich wieder unter Leuten bin», erzählt Netzer. Lange bleibt sie allerdings nicht. «Ich habe meiner Kollegin gesagt, ich bliebe eine Stunde hier und müsse dann schnell wieder nach Hause gehen.»

Alleine mit dem Papa

Zu Hause passt währenddessen Papa Baschi auf den Nachwuchs auf. Trotzdem fühlt sich der Moment für die Mutter besonders an. «Es ist das erste Mal, dass ich richtig Tschüss sagte», so Netzer. «Es fühlt sich komisch an.»

Dabei teilten sich die beiden Eltern die Betreuung von Anfang an. «Wir wechseln uns gut ab», erzählt Netzer. Baschi unterstütze sie grossartig. Selbst bei den nächtlichen Fütterungen sei Baschi immer dabei gewesen. «Bei jeder Nachtfütterung sass er neben mir.» Deshalb sei es neu, dass einer von beiden einmal ganz allein mit dem Baby ist. «Wir kennen das eigentlich gar nicht. Aber ich glaube, das muss man langsam einführen.»

«Er hat meine Ohren»

Die ersten Wochen als Familie hätten die beiden noch enger zusammengeschweisst. «Eine Beziehung lernt man mit einem Kind ganz anders kennen», sagt Netzer. Plötzlich wird man mit einer völlig neuen Verantwortung konfrontiert und muss diese gemeinsam meistern. «Es ist megaschön, Baschi als Vater zu sehen. Dadurch ist auch mein Respekt für ihn noch viel grösser geworden.»

Auch über sich selbst hat die junge Mutter in den vergangenen Wochen Neues gelernt. Vor allem eines habe sie überrascht: ihre eigene Belastbarkeit. «Man ist sehr müde und sagt jedes Mal, man könne nicht mehr», erzählt sie. «Aber es geht trotzdem immer weiter, weil man für dieses kleine Leben das Beste machen will.»

Und wem sieht der Kleine ähnlicher? Für Netzer gibt es da kaum Diskussionen. «Als ich ihn das erste Mal bewusst gesehen habe, dachte ich: Das ist einfach eins zu eins Baschi.» Sie lacht. «Ich habe mich gefragt, wo ich eigentlich in diesem Kind geblieben bin.» Immerhin: «Ich glaube, Lennon hat meine Ohren.»

Unterstützung erhält Netzer aus ihrem Umfeld. Viele ihrer Freundinnen hätten ebenfalls kleine Kinder. Auch ihre Mutter steht ihr mit Rat und Tat zur Seite.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen