Darum gehts
- Werner Enke, deutscher Schauspieler, starb am 20. Juli in München
- Enke wurde durch Filme wie «Zur Sache, Schätzchen» berühmt
- Er wurde 85 Jahre alt, Jubiläumsfeier für 2028 war geplant
Am Donnerstag, den 23. Juli, wurde bekannt, dass Werner Enke (1941-2026) im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Seine ehemalige Filmpartnerin Uschi Glas (82) findet zum Abschied emotionale Worte.
Der deutsche Schauspieler und Autor, der Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre mit den Komödien «Zur Sache, Schätzchen» und «Nicht fummeln, Liebling» grosse Erfolge gefeiert hat, ist am 20. Juli in München nach schwerer Krankheit verstorben. Das hat ein Freund des Schauspielers unter Berufung auf Enkes Lebensgefährtin May Spils (84) gegenüber «dpa» bestätigt.
Spils führte damals bei beiden Filmen Regie, Enke übernahm jeweils die männlichen Hauptrollen. Bei «Zur Sache, Schätzchen» aus dem Jahr 1968 waren sowohl Spils als auch Enke für das Drehbuch mitverantwortlich. An seiner Seite wurde Uschi Glas mit der Komödie zum Kinostar.
Feier zum «Zur Sache, Schätzchen»-Jubiläum war schon angedacht
Eigentlich hätten die beiden in zwei Jahren das 60. Jubiläum der Filmkomödie feiern wollen, erklärt die Schauspielerin auf Anfrage der «Münchner «Abendzeitung». Direkt an ihren damaligen Kollegen Enke gerichtet, sagt Glas: «Aber jetzt bist du im Himmel und schaust auf uns hinab.» Von Herzen wolle sie sich bei ihm bedanken.
Das gemeinsame Drehen sei ihr eine Freude gewesen, obwohl die beiden sich «ab und zu auch ganz schön gekabbelt haben», wie sie berichtet. Die Co-Stars hätten einfach unterschiedliche Persönlichkeiten gehabt. Glas war «die Bürgerliche», Enke eher «der Bürgerschreck». Er habe sie fasziniert – und sie ihn womöglich auch ein bisschen, wie sie glaubt.
Glas erinnert sich daran, dass seine «wunderbare Lebensgefährtin» die erste Regisseurin war, mit der die langjährige Schauspielerin gedreht habe. Gerne hätte sie erneut mit den beiden zusammengearbeitet, das habe sich aber nie ergeben.
Mit Spils habe sie lange gesprochen und beide Frauen glaubten, «dass die Seele irgendwie, irgendwo weiter existiert». Ihren Abschied schliesst Glas mit den Worten: «Also, lebe wohl, lieber Werner, und schau uns von da oben zu, und hab eine schöne Zeit, da draussen im Himmel, im Weltall ...»