Taubenfrau aus «Kevin – Allein in New York»
Brenda Fricker stirbt mit 81 Jahren

Trauer um die Oscargewinnerin Brenda Fricker: Die verstorbene Schauspielerin war die erste Frau aus Irland, die im Bereich Schauspiel mit einem Academy Award geehrt wurde.
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Brenda Fricker mit ihrem Goldjungen im Jahr 1990.
Foto: Imago IMages/ RalphDominguez / MediaPunch

Darum gehts

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  • Brenda Fricker stirbt mit 81 Jahren, Oscar-Gewinnerin für «Mein linker Fuss»
  • Erste Irin mit Oscar als beste Nebendarstellerin, Filmgeschichte geschrieben
  • Daniel Day-Lewis: Drei Hauptrollen-Oscars, erster für denselben Film 1989

Brenda Fricker (1945-2026) ist tot. Die irische Schauspielerin ist im Alter von 81 Jahren verstorben, wie britische Medien übereinstimmend berichten. Mit ihrem Spiel im Film «Mein linker Fuss» von 1989 schrieb sie Geschichte. Im folgenden Jahr wurde sie als erste irische Frau in einer der Schauspielkategorien mit einem Oscar für ihre Rolle in dem Drama ausgezeichnet. Fricker erhielt den Academy Award damals als beste Nebendarstellerin, ihr Kollege Daniel Day-Lewis (69) bekam für «Mein linker Fuss» seinen ersten von mittlerweile drei Hauptdarsteller-Oscars.

Sie spielte auch die «Taubenfrau» in der «Kevin»-Fortsetzung

Einem breiten Publikum blieb sie vor allem als die geheimnisvolle «Taubenfrau» aus «Kevin – Allein in New York», der Fortsetzung des Weihnachtsklassikers «Kevin – Allein zu Haus», in Erinnerung. In ihrer Heimat Grossbritannien gehörte sie über viele Jahre zum festen Ensemble der Krankenhausserie «Casualty». Bereits zuvor war sie in der Kult-Seifenoper «Coronation Street» zu sehen, die als Vorbild für die deutsche «Lindenstrasse» gilt. Weitere Rollen übernahm Brenda Fricker unter anderem in «Die Journalistin» und «Die Jury».

«Wir werden nie wieder ihresgleichen sehen, und die Welt ist ärmer ohne sie», erklärt Frickers Agent Phil Belfield in einem Statement, das unter anderem der BBC vorliegt. Weiter zitiert die Rundfunkanstalt: «Es war mir eine Ehre, sie zu kennen, zu lieben und mit ihr zu arbeiten. Sie wird immer einen Platz in meinem Herzen haben, ebenso wie in den Herzen so vieler Film- und TV-Fans auf der ganzen Welt.»

Fricker war von 1979 bis 1988 mit dem Regisseur Barry Davis verheiratet. Er starb bereits 1990. Zum Zeitpunkt ihres Ablebens soll Fricker in keiner neuen Beziehung gewesen sein, sie hinterlässt keine Kinder.

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