Tom Kaulitz stellt klar
«Wetten, dass..?» soll einmaliges Ereignis bleiben

Tom Kaulitz stellt im Gespräch mit Johannes B. Kerner klar, dass er und sein Bruder Bill die ZDF-Show «Wetten, dass..?» nur einmal moderieren wollen. Die Tokio-Hotel-Musiker möchten sich bewusst genug Raum für andere Projekte lassen.
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Tom Kaulitz und Johannes B. Kerner trafen sich im WM-Studio von MagentaTV in New York City.
Foto: MagentaTV

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tom Kaulitz spricht über «Wetten, dass..?» und sein Privatleben in Los Angeles
  • Er moderiert die Show mit Bruder Bill am 5. Dezember einmalig
  • 40 Prozent Quote erwartet, Interview ab 23. Juni auf MagentaTV verfügbar

Tom Kaulitz (36) ist in der neuen Ausgabe des MagentaTV-Originals «Bestbesetzung» bei Johannes B. Kerner (61) zu Gast. Das Gespräch mit dem Musiker wurde über den Dächern von New York im WM-Studio von MagentaTV aufgezeichnet.

Dort sprechen die beiden unter anderem über die «Wetten, dass..?»-Sendung, die Tom Kaulitz gemeinsam mit seinem Bruder Bill am 5. Dezember moderieren wird. Durch die legendäre ZDF-Samstagabendshow wollen die Zwillinge allerdings nur ein einziges Mal führen. Das hätten sie auch den Verantwortlichen beim ZDF gesagt: «Leute, lasst uns eine Sendung machen, denn wir wollen natürlich auch weiterhin auf Tour gehen und uns auch anderen Sachen widmen.»

Mit Blick auf die grosse Aufgabe gibt sich Kaulitz gelassen. Nach der Vorbereitung gefragt, hätten er und sein Bruder bislang stets geantwortet: «Bisher noch gar nicht. Wir machen Sachen schon gerne aus dem Bauch raus, aber auch weil wir uns gegenseitig haben.» Gerade diese Vertrautheit scheint ihm Sicherheit zu geben: Ohne Bill sei er deutlich aufgeregter, erklärt der Tokio-Hotel-Musiker, der für MagentaTV als Fan-Experte bei der Fussball-WM im Einsatz war.

Sie wollen sich nicht nur «Wetten, dass..?» widmen

Natürlich laste «ein Riesendruck» auf ihnen. «Aber was soll schon gross passieren, ausser dass wir uns ein paar Mal verhaspeln und irgendwie versprechen und die Leute danach sagen: ‹Na, da waren sie aber ganz schön aufgeregt und Thomas Gottschalk hat es besser gemacht.›» Auch bei den Quoten sei die Erwartung hoch: «Ich glaube, so 40 Prozent sollten wir schon holen.» Für ihn und seinen Bruder hänge aber weniger davon ab als für andere Moderatoren. 

Mit seinem Zwillingsbruder Bill ist Kaulitz längst nicht mehr nur als Musiker erfolgreich, sondern auch im Entertainment- und Podcast-Bereich. Dennoch sieht er die Prioritäten klar: «Wir machen jetzt natürlich viel Entertainment und probieren viel aus und es macht auch Spass, aber am Ende des Tages sind wir Musiker.» Tokio Hotel seien «immer noch wir vier Jungs aus Magdeburg». Gefällig sein um jeden Preis sei dabei nicht sein Anspruch. «Es soll natürlich auch Leute geben, die das nicht mögen und sich daran stören. Kunst soll immer mal ein bisschen aufreiben. Das finde ich total wichtig», so der Gitarrist. «Unser Ziel ist nicht, Everybody's Darling zu sein und ich glaube, davon sind wir auch weit entfernt.»

Fussballspiel zum Frühstück

Auch mit seinem Privatleben sorgt Tom Kaulitz für Aufmerksamkeit, schliesslich ist er seit 2019 mit Heidi Klum (53) verheiratet und lebt mit ihr in Los Angeles. «Bill wohnt 15 Minuten entfernt und im Prinzip spielt sich unser ganzes Leben zwischen unseren beiden Häusern und im Garten ab», gibt er Einblicke in den Alltag. Zu einem perfekten Sonntag gehöre für ihn, morgens um sechs Uhr aufzustehen und die Spiele seines Lieblingsvereins FC Bayern München zu schauen: «Sie guckt dann mit mir morgens im Bett eben Fussball.»

Auch die Kennenlernphase mit dem Model lässt Kaulitz Revue passieren. «Bei Heidi und mir war es wirklich von Null auf Hundert. Wir haben uns kennengelernt und gefühlt zwei Wochen später sind wir zusammengezogen. Ein Jahr später haben wir geheiratet.» Beim Heiratsantrag sei es ihm wichtig gewesen, Klums vier Kinder einzubeziehen: «Das war zu Weihnachten. Wir haben das Frühstück vorbereitet, dann habe ich alle zusammengetrommelt und den Ring mit auf das Tablett gelegt. Es war total schön und eine grosse Überraschung.»

Auf die Frage, ob er sich als Vaterfigur sehe, erklärt der 36-Jährige: «Ich bin selbst mit einem Stiefvater aufgewachsen und weiss, wie es ist.» Man wolle als Kind und Jugendlicher «gar nicht so unbedingt etwas von einer Vaterfigur hören, sondern eher eine männliche Figur haben, von der man ein, zwei Tipps mitnehmen kann und die man vor allem mag. Das war so die Hauptaufgabe und das war mein Versuch.»

«Tom Kaulitz – Das Interview» ist ab dem 23. Juni bei MagentaTV abrufbar – auch kostenlos und ohne Login auf www.magenta.tv.

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