Sorgerechtsstreit bei Sängerin
Sia zahlt monatlich Mega-Summe an ihren Ex-Mann

Sängerin Sia und ihr Ex-Mann Dan Bernad liefern sich eine erbitterte Sorgerechtsschlacht um ihren einjährigen Sohn. Er wirft ihr Drogenmissbrauch vor, sie kontert mit Vorwürfen wegen Kinderpornografie.
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Sängerin Sia muss ganz schön tief in die Tasche greifen.
Foto: Getty Images for Chopard

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sia zahlt ab April 2026 monatlich 34'000 CHF an Ex-Mann
  • Ex-Mann forderte ursprünglich 61'700 CHF und alleiniges Sorgerecht
  • Sia erklärte, seit über sechs Monaten nüchtern zu sein
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Saskia SchärRedaktorin People

Sia wird ab dem 1. April 2026 monatlich umgerechnet 34'000 Franken an ihren Ex-Mann Dan Bernad zahlen. «TMZ» berichtete, dass diese Summe im Rahmen des Sorgerechtsstreits um ihren gemeinsamen Sohn Somersault Wonder Bernad vereinbart wurde. Die Sängerin und ihr Ex teilen sich nun das Sorgerecht, wobei Feiertage wie Chanukka und Vatertag Dan Bernad zugesprochen werden, während Sia Weihnachten, Ostern und Muttertag behält.

Der Kampf um das Sorgerecht begann im Oktober 2025, als Bernad vor Gericht behauptete, Sia sei wegen angeblichen Drogenmissbrauchs eine Gefahr für das gemeinsame Kind. Laut «TMZ» forderte er ursprünglich 61'700 Franken monatlich an Kindesunterhalt sowie das alleinige Sorgerecht. Die hohe Summe begründete er damit, dass er mittlerweile arbeitslos sei und kein Einkommen habe, da Sia «jegliche Finanzierung» ihres gemeinsamen Unternehmens «Modern Medicine» eingestellt habe. Der einstige Onkologe sei daher finanziell von der Sängerin abhängig.

Zusätzlich zu der Unterhaltszahlung verlangte er, dass Sia sich regelmässigen Drogentests unterzieht und ihre Besuche auf drei überwachte Sitzungen pro Woche beschränkt werden. Dan nannte sich selbst den «einzigen sicheren und zuverlässigen Elternteil».

Gegenseitige Vorwürfe

Sia wies die Anschuldigungen zurück und erklärte, Dan Bernad sei bereits seit August 2025 auf überwachte Besuche beschränkt, da die Polizei und das Jugendamt gegen ihn wegen Kinderpornografie auf seinem Computer ermittelt hätten. Laut Sia seien die Ermittlungen inzwischen zwar eingestellt worden, ihre Bedenken bezüglich des Umgangs mit dem Kind blieben jedoch bestehen.

Bernad bestritt die Vorwürfe und behauptete, Sia habe Beweise gegen ihn «inszeniert». Gleichzeitig wirft er ihr vor, sie habe bewusst verschwiegen, zwei Wochen lang in Los Angeles im Krankenhaus gewesen zu sein, wo sie positiv auf Barbiturate und Benzodiazepine getestet worden sei – ohne eine dafür nachvollziehbare medizinische Erklärung.

Sia betonte hingegen, dass sie seit über sechs Monaten nüchtern sei und früher unter Suchtproblemen gelitten habe, die sie aber überwunden habe: «Dans Versuch, meine frühere Genesung zu instrumentalisieren, dient keinem legitimen Zweck und soll nur meine Glaubwürdigkeit untergraben.»

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