So tönt die Musik von Rosalía
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Live-Konzert mit Band 2012:So tönt die Musik von Rosalía

Rosalía kommt nach Zürich
Die Sängerin, die alle Regeln bricht

Die spanische Künstlerin Rosalía hat mehrere Grammys gewonnen und begeistert Fans auf der ganzen Welt. Am 22. März macht sie halt in Zürich – was ist es, das viele in ihren Bann zieht?
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Rosalía gehört heute zu den bekanntesten Sängerinnen der Welt und begeistert Millionen Menschen auf den grössten Bühnen.
Foto: Gareth Cattermole/Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rosalía begeistert weltweit mit ihrer Musik und ihrem Stil
  • Single «Berghain»: 13 Sprachen, inspiriert von Hildegard von Bingen
  • Über 28 Millionen Instagram-Fans und 33 Millionen Spotify-Streams
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Jaray FofanaRedaktorin People

Plötzlich war sie da. Scheinbar aus dem Nichts – heute zählt Rosalía (33) zu den bekanntesten Sängerinnen der Welt und steht auf den grössten Bühnen. Doch was genau an ihr fasziniert – und polarisiert – so viele Menschen?

Fans sagen auf verschiedenen Plattformen, es sei die Mischung aus Talent, Mut und Persönlichkeit. Dazu kommt ihr unverwechselbarer Stil: die langen Nägel, die bunten Outfits, die gelassene Art – ein Look, der auf den ersten Blick kaum zu dem Genre passt, mit dem sie gross wurde, dem Flamenco.

Jahrelange Arbeit

Wer glaubt, Rosalía sei über Nacht gross rausgekommen, irrt sich. Die Katalanin wuchs in der Nähe von Barcelona auf, weit weg vom Glamour. Während ihre Mutter das Familienunternehmen für Fensterbeschläge leitete, verlor sich Rosalía schon als Kind in der Musik – genauer gesagt im Flamenco. Besonders in den rauen Klängen von Camarón de la Isla, einer Legende des spanischen Flamencos.

Doch auf Leidenschaft und Talent allein wollte sie sich nicht verlassen – sie wollte das Handwerk beherrschen. Also studierte sie Flamenco-Interpretation an der einzigen Musikhochschule Kataloniens und trat 2012 Kejaleo bei, ihrer ersten professionellen Flamenco-Gruppe.

https://www.youtube.com/watch?v=6lkA1_w82kk

Nach ersten Schritten mit Kejaleo und einem Achtungserfolg mit ihrem Debütalbum «Los Ángeles» folgten das Album «El Mal Querer» und später internationale Kollaborationen, etwa mit Travis Scott. 2022 erschien «Motomami», das experimentellste Werk ihrer Karriere bis dahin – eine Mischung aus alten spanischen Melodien und futuristischen Beats.

Rosalía gilt als «detailverliebt»

Im Studio gilt Rosalía als sehr «detailverliebt». Für ihr neues Album «Lux» arbeitete sie über mehrere Jahre an der Musik – viele Songs und Texte entstanden erst nach langem Feilen und sprachlicher Feinabstimmung. Allein an den Texten und an der Aussprache in den 13 Sprachen soll sie rund ein Jahr gearbeitet haben.

Was so viele an ihr bewundern, ist, dass sie traditionelle Flamenco-Gesangstechniken mit modernen elektronischen Sounds verbindet. Ihre Stimme kann von zerbrechlich-zart bis kraftvoll-leidenschaftlich wechseln – laut Experten ein Ausdruck, der ihr musikalisches Spektrum erst richtig zur Geltung bringt.

Auch die grosse isländische Künstlerin Björk (60) hat das erkannt. Für den Song «Berghain» aus dem Album «Lux» arbeiteten die beiden Musikerinnen zusammen. Für Kritiker ist diese Zusammenarbeit ein Beweis ihres experimentellen Anspruchs und ihres künstlerischen Respekts.

Auf Instagram begeistert die Sängerin heute Millionen Menschen weltweit, ihre Songs erreichen Milliarden Streams. Kritiker sagen, Rosalía sei längst mehr als nur eine Sängerin – sie sei ein Phänomen, das Tradition und Experiment auf einzigartige Weise verbindet.

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