Motsi Mabuse tanzt Beleidung weg
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Bodyshaming auf Instagram:Motsi Mabuse tanzt Beleidung weg

«Passiert jedes Mal, wenn ich etwas teile»
Motsi Mabuse setzt sich gegen rassistische Anfeindungen zur Wehr

Motsi Mabuse wehrt sich gegen Rassismus: Auf Instagram erklärt die «Let’s Dance»-Jurorin, wie sehr Hasskommentare sie auch nach Jahrzehnten im Showgeschäft mental belasten.
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In einem Instagram-Post setzt sich Motsi Mabuse gegen rassistische Anfeindungen zur Wehr.
Foto: Screenshot Instagram: @sandymoelling

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Motsi Mabuse wehrt sich auf Instagram gegen rassistische Kommentare und Hass
  • Sie löschte stundenlang Beleidigungen und leidet seit Jahren unter den Anfeindungen
  • Mabuse hat 750'000 Follower und erhält starken Zuspruch, auch von Prominenten
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Sophie OferRedaktorin People

In den sozialen Medien ist die «Let’s Dance»-Jurorin Motsi Mabuse (44) immer wieder rassistischen Kommentaren ausgesetzt. Mit einer klaren Botschaft setzt sie sich jetzt zur Wehr: Mit ihren 750'000 Followern hat Mabuse ein Statement auf Instagram geteilt, in dem sie darüber spricht, wie sehr sie die Kommentare psychisch belasten. Auch nach Jahrzehnten in der Öffentlichkeit machen ihr die Anfeindungen zu schaffen.

In einer Story schreibt die Tänzerin: «Ich habe heute Morgen Stunden damit verbracht, die schlimmsten rassistischen Kommentare unter meinem Post zu löschen.» Und dies sei keine einmalige Angelegenheit gewesen: «Das passiert leider regelmässig, jedes Mal, wenn ich etwas teile.»

«Ich werde es nie verstehen!»

Auch nach zwanzig Jahren im Rampenlicht mache es Mabuse sprachlos, «wie viel Menschen nicht sehen, was hinter den Kulissen passiert und was es mental bedeutet, stark zu bleiben und trotzdem weiterzumachen.» Wie sehr Mabuse trotz ihrer Erfahrung noch immer unter dem Hass leidet, bleibt für die meisten Menschen unsichtbar.

Für diejenigen, die rassistische Kommentare unter ihren Beiträgen posten, kann Mabuse keinerlei Verständnis aufbringen: «Und jedes Mal frage ich mich aufs Neue, wie so viel Hass entstehen kann, nur wegen Hautfarbe oder Herkunft.» Diese Tatsache mache sie traurig. «I will never understand!» – Sie werde es nie verstehen.

Prominente Unterstützung

Für ihr Statement erntet Mabuse viel Rückhalt und Zuspruch von den Fans. Auch eine prominente Stimme meldet sich zu Wort: Sandy Mölling (44), Mitglied der deutschen Girlgroup «No Angels», kommentiert Mabuses Statement öffentlich. Auf Englisch schreibt sie: «Du bist eine echte Powerfrau. Lass dich von niemandem unterkriegen! Vor allem nicht von engstirnigen, ignoranten und neidischen Leuten, die glauben, dass sie das Recht haben, gute Menschen kleinzumachen, damit sie sich selbst grösser fühlen.» Das Ganze habe nichts mit Geld oder Status zu tun. «Du bist entweder ein guter Mensch oder du bist es nicht.»

Erst kürzlich hat Mabuse in einem Post über das Bodyshaming, also die verletzenden Kommentare über ihren Körper gesprochen, denen sie tagtäglich ausgesetzt ist: «Eine Frau steht im Fernsehen und plötzlich wird ihr Körper zum Gesprächsthema. Zu dick. Zu dünn. Zu alt. Zu laut. Zu viel.» Von der ständigen Bewertung von aussen wolle sie sich nicht mehr kleinmachen lassen. Nicht überraschend, dass sie sich nun auch deutlich gegen den Rassismus wehrt, der ihr immer wieder entgegenschlägt.

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