Neustart für den «Dschungelcamp»-Star
Hanka Rackwitz übernimmt 100 Jahre alte Dorfkneipe

«Big Brother», «Dschungelcamp», «Sommerhaus der Stars» – eigentlich trifft man Hanka Rackwitz in sämtlichen Reality-Formaten an. Doch die 57-Jährige hat sich neu erfunden und wird Pächterin einer alten, verlassenen Gaststätte.
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Eigentlich kennt man sie aus Reality-Formaten wie dem «Dschungelcamp».
Foto: Tag 4

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ex-Reality-Star Hanka Rackwitz (57) eröffnet «Dorfkrug» in Freist, Sachsen-Anhalt
  • Früher von Zwangsstörungen geplagt, wagt sie nun einen mutigen Neuanfang
  • Zur Eröffnung des Gasthauses am 14. Juni kamen rund 40 Gäste
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Sophie OferRedaktorin People

Man kennt sie aus deutschen Reality-Formaten wie dem «Dschungelcamp» oder der VOX-Sendung «mieten, kaufen, wohnen». Doch vom Leben vor den Kameras scheint Hanka Rackwitz (57) nun genug zu haben.

Die Reality-Darstellerin wagt den Neuanfang: Im Dörfchen Freist in Sachsen-Anhalt (D) übernimmt sie die Gaststätte «Dorfkrug» – und serviert nun Bier und Currywurst.

Currywurst statt Kameras

Es dürfte sich in Freist blitzschnell herumgesprochen haben, dass eine TV-Persönlichkeit den traditionsreichen «Dorfkrug» übernommen hat. Immerhin hat das Dorf nur rund 300 Einwohnerinnen und Einwohner. Die über hundert Jahre alte Gaststätte stand lange leer, als Rackwitz zum ersten Mal durch einen Bekannten von ihr hörte. Ein Plan war geboren: Der «Dorfkrug» sollte unter ihrer Leitung wieder zum festen Bestandteil des Dorflebens werden. 

Nun hat Rackwitz das Gasthaus gepachtet, will künftig nicht nur in Freist arbeiten, sondern auch dort wohnen. Ihre derzeitige Heimat in Mücheln, ebenfalls in Sachsen-Anhalt, muss sie dafür aufgeben.

«Kann selber noch nicht wissen, ob das alles schmeckt»

Zielstrebig arbeitete Rackwitz darauf hin, dass bei der Neueröffnung des «Dorfkrugs» alles perfekt sein würde. Gegenüber RTL sagt sie, dass sie kurz vor dem Start spürte, wie gross die neue Aufgabe sein würde: «Also ich kann ja selber noch nicht wissen, ob das alles, was ich mache, richtig ist und ob das alles schmeckt», so Rackwitz über ihre neuen Gastro-Ambitionen. 

Kulinarisch setzt Rackwitz auf Kneipenklassiker: Es gibt Pommes, Currywurst und Bratwürste. Auf der Speisekarte stehen aber auch aufwendigere Kreationen wie Rote-Bete-Carpaccio mit karamellisiertem Apfel und Meerrettichschaum sowie verschiedene Chili-Cheeseburger. 

Früher hätte sie das nicht geschafft

Zur Eröffnung des «Dorfkrugs» am vergangenen Sonntag kamen rund 40 Gäste mit hungrigen Mägen vorbei – und waren hellauf begeistert von Rackwitz' Arbeit. Bis zum Dorffest im September soll sich die Gaststätte wieder fest im Ort etabliert haben. 

Dass Rackwitz einmal freiwillig Gäste bewirten würde, hätte sie früher kaum für möglich gehalten. Die 57-Jährige kämpfte jahrelang mit Zwangs- und Angststörungen, Zweifel bestimmten ihr Leben. Darüber sprach sie schon 2017 im RTL-Dschungelcamp. Einst hat sich Rackwitz etwa 80-mal täglich die Hände gewaschen, wie sie bereits 2016 erzählte. Fremde, fordernde Gäste, Stress, Küchen-Chaos – all das wäre Rackwitz früher zu viel gewesen.

Viele Zwänge hat Rackwitz heute abgelegt. Und ihre Arbeit als Wirtin wird auch zu einer Konfrontation mit alten Ängsten. «Wenn ich die Zwänge noch hätte, würde nichts von dem gehen, was ich hier tue», erklärt sie gegenüber RTL. Sogar fremden Urin habe sie schon weggewischt. «Musste ja machen.»

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